| Diskriminierung im Gemeindesaal?  

Politik


Der Super-GAU kommt mit einer Stunde Verspätung nach Hallbergmoos. Genau 49 Kilometer, so erklärte der Grünen-Gemeinderat Robert Wäger, liegen zwischen dem Atomkraftwerk Isar I und der Gemeinde ö im Unglücksfall braucht die tödliche Wolke rund 60 Minuten, um den Ort zu erreichen. Vor dem Hintergrund der Laufzeitverlängerung für Isar I demonstrierte am vergangenen Montag der Ortsverband der Grünen auf dem Rathausplatz.

Der Meistertitel ist Hallbergmoos ein weiteres Mal sicher. Für den Zubau an Solaranlagen im vergangenen Jahr darf sich die Gemeinde nun mit dem Titel des Solarkreismeisters 2009 schmücken. Das ist bereits die dritte Auszeichnung in Folge ö und auch im laufenden Jahr ist der Zuwachs an Solaranlagen enorm, sodass Hallbergmoos auch gute Chancen hat, den Titel des Solarkreismeisters 2010 zu gewinnen.

Rauschendes CSU-Sommerfest Statt schwarzer Regenwolken gab es weiß-blauen Himmel ö das diesjährige CSU-Sommerfest auf dem Hof von Rudi Zeilhofer glänzte mit schönstem Sommerwetter. Rund 50 Besucher fanden den Weg in die Mathildenstraße und feierten zum Teil bis in die frühen Morgenstunden.

Frage um Gestaltungsdetails des Gemeindezentrums Wenn zwei sich streiten, dann wundert sich der Dritte: In der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag lieferten sich die beiden Planer Frank Siegmund und Eva Steinkirchner einen Schlagabtausch in Sachen Umsetzung von Stellplätzen, Zufahrt und Nebengebäude des neu zu bauenden evangelischen Gemeindezentrums. Schließlich wurde die Entscheidung über den Billigungsbeschluss für den Bebauungsplan auf die nächste Gemeinderatssitzung verschoben.

Sommerfest: Freie Wähler trotzen schlechtem Wetter Das Sommerfest der Freien Wähler hatte sich buchstäblich gewaschen. Die beständigen Regenschauer sorgten dafür, dass das Fest heuer nicht im Hof von Gemeinderat Bernhard Neumüller, sondern in dessen Stadl gefeiert wurde. Im Rahmen der Feier konnte Vorsitzender Wolfgang Reiland zudem drei langjährige Mitglieder ehren.

Sommerfest der SPD im Reiterstüberl Gemütlichkeit war ganz groß geschrieben beim SPD-Sommerfest am vergangenen Samstag im Reiterstüberl Groß ö kein Wunder, machte das Wetter draußen doch so gar keine Anstalten, wenigstens ein paar Sonnenstrahlen nach Goldach zu schicken. Trotzdem konnten die Roten rund 20 Gäste ö darunter auch Nichtmitglieder ö begrüßen und einen gelungenen Nachmittag verleben.

Hauptschule: MdL Isabell Zacharias auf Stippvisite öDa möchte man selber noch einmal Schüler seinö ö schon beim Anblick der Hallbergmooser Hauptschule konnte SPD-Landtagsabgeordnete Isabell Zacharias ihre Verzückung nicht verbergen. Auf Einladung des SPD-Ortsverbands besichtigte sie kürzlich das Schulhaus und kam so mit Rektor Hans Hanrieder und den SPD-Gemeinderäten auch ins Gespräch über den geplanten Mittelschulverbund.

Gemeinderat stimmt Bedarfsplanung zu Wie viele Kinder müssen in Zukunft in Krippen, Kindergärten und Horte betreut werden? Um für die nächsten Jahre planen zu können, hat die Gemeinde Hallbergmoos eine Bedarfsplanung für die Kinderbetreuungseinrichtungen durchgeführt. Bedarf ergibt sich demnach vor allem bei den Krippenplätzen und im Hort. Bürgermeister Stallmeister gab jedoch zu bedenken, dass die Gemeinde nicht in der Lage ist, Kinderbetreuungsdefizite anderer Kommunen auszugleichen ö Anlass dazu war eine Unterschriftenliste von Eltern.

JU-Vortrag zum Datenschutz im Internet Das Thema Datenschutz ist in aller Munde. Missbrauchsvorfälle bei einer Telefongesellschaft oder bei einem Lebensmitteldiscounter haben weite Kreise gezogen und die Bürger verunsichert. Auch im Internet ist nicht alles so anonym, wie es viele gern hätten. Um Aufklärungsarbeit in Sachen Datenschutz zu leisten, veranstaltete nun kürzlich die Junge Union Hallbergmoos (JU) mit Referent Florian Böhm einen Vortrag zu diesem Thema.

Jubiläum: SPD pflanzt Baum des Jahres Alle Jahre wieder zieht es pünktlich am 1. Mai die Hallbergmooser SPD hinaus zu den Grünflächen, um einen etwas anderen Maibaum zu setzen. Seit nunmehr 20 Jahren hat das Tradition im Ort. Heuer pflanzten sie nun mit tatkräftiger Unterstützung vom Gartenbauvereins-Vorsitzendem Günther Frombeck eine Vogel-Kirsche neben die neue Hauptschule.

Frauenunion verzeichnet Mitgliederzuwachs Die verflixte 13 hat die Hallbergmooser Frauenunion (FU) lang verfolgt ö und ist nun endlich Geschichte. 13 Mitglieder zählte der Ortsverband noch im vergangenen Jahr, als Vorsitzende Gabi Partsch das große Ziel der 20 Mitglieder bis zum Jahr 2011 ankündigte. Diese magische Marke wurde nun bereits heuer geknackt ö pünktlich zum zehnjährigen Bestehen des Ortsverbandes.

Osterbesuch der Frauenunion im Seniorenheim Alle Jahre wieder macht sich in Hallbergmoos zur Osterzeit eine besondere Spezies auf den Weg: Die Osterhäsinnen der Frauenunion. Bewaffnet mit Körben voller bunter Ostereier und Süßigkeiten besuchen sie das Seniorenheim, um den Bewohnern eine kleine Osterfreude zu bereiten.

Junge Union verzeichnet enormen Zuwachs Die Jungen zeigen, wie es geht. In der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Hallbergmoos-Goldach konnte Vorsitzender Harald Reents von seinem bestens funktionierendem Ortsverein berichten, der in den letzten zwölf Monaten fast 86 Prozent Mitgliederzuwachs verzeichnete. Darüber hinaus wählten die Mitglieder zwei Vorstandsposten nach und fassten eine Entschließung zur Vorratsdatenspeicherung.

Gemeinde überreicht Spende an Hilfsorganisation Hallbergmoos hat es vorgemacht: Mit der im Gemeinderat bewilligten 10.000 Euro-Spende für die derzeit in Haiti tätige Hilfsorganisation Navis hat sie eine Vorreiterrolle in Sachen Spenden für den Verein und dessen Arbeit im Erdbebengebiet übernommen. Jetzt überreichte Bürgermeister Klaus Stallmeister Vertretern von Navis den Spendenscheck.

Landrat Schwaiger überreicht 24.000 Euro Die Hilfsorganisation Navis ist in aller Munde, nachdem das erste Team der Haiti-Helfer des Vereins nach Hause zurückkehrte. Der Verein mit Wurzeln in Hallbergmoos und Moosburg erfährt in seiner Heimat eine große Spendenbereitschaft. In der vergangenen Woche waren die Navis-Vertreter beim Freisinger Landrat Michael Schwaiger zu Besuch und wurden dort mit einem Scheck überrascht, der die Gäste fast sprachlos machte. 24.111,93 Euro nahm Navis aus dem Landratsamt mit nach Hause.

Gemeinderat billigt Zuschuss zur Bühnenüberdachung Das Faschingstreiben des Hallbergmooser Schnupferclubs auf dem Rathausplatz ist seit vielen Jahren eine beliebte Veranstaltung. Im letzten Jahr musste das Treiben aber aufgrund schlechter Witterung ersatzlos ausfallen ö auch deshalb, weil bei Regen der Auftritt der Garden auf der unüberdachten Bühne zu gefährlich wäre. In seiner vergangenen Sitzung stimmte der Gemeinderat nun dem Antrag des Vereins auf eine Überdachung der Bühne zu.

Neujahrsessen der SPD Hallbergmoos Die selbst gesteckten Ziele will die SPD Hallbergmoos auch heuer wieder erreichen. Vor allem will sich der Ortsverein um die Jugend in der Gemeinde kümmern und sich weiter um die Ansiedlung eines Kinderarztes bemühen. Beim traditionellen Neujahrsessen blickte Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat Konrad Friedrich auf das vergangene Jahr zurück und versprach, dass die Genossen auch heuer hart arbeiten werden um sich für die Bürger und den Ort einzusetzen.

Neujahrsempfang der Gemeinde Hallbergmoos öWennös alte Jahr erfolgreich war, dann freuö dich aufös neue ö und warös schlecht, dann erst recht!ö Auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Hallbergmoos am vergangenen Dienstag machte Bürgermeister Klaus Stallmeister allen anwesenden Firmen und Gewerbetreibenden Mut, auch in wirtschaftlich eher schwierigen Zeiten positiv in die Zukunft zu sehen.

Stallmeister verteidigt Ringerhallen-Kauf Der Kauf der Alten Ringerhalle mitsamt des Grundstückes heizte die Gerüchteküche schnell an: Übernimmt die Gemeinde so quasi die Steuerschulden des SV Siegfried? In einem jetzt anberaumten Pressetermin stellte Bürgermeister Klaus Stallmeister klar, dass dieser Kauf ausschließlich aus planerischen Gründen erfolgte und nicht, um dem finanziell angeschlagenen SV Siegfried unter die Arme zu greifen.

Frauenunion besucht Seniorenheim Alle Jahre wieder gibt die Hallbergmooser Frauenunion eine ganz besondere Vorstellung im Seniorenheim ab. Auch heuer wieder sorgte die Frauenunion, allen voran vertreten durch Ortsvorsitzende Gabi Partsch für einen weihnachtlichen Nachmittag mit reichen Gaben, Musik und Geschichten.

CSU-Weihnachtsfeier auf dem Hausler-Hof Große politische Reden wurden nicht geschwungen, als kürzlich die CSU Hallbergmoos zur ihrer Jahresabschlussfeier auf den Hausler-Hof zusammenfand. Vielmehr standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder und eine nachträgliche Gratulation zum Geburtstag auf dem Programm.

Der Name Manfred Pointner ist mit Hallbergmoos untrennbar verbunden. Jetzt erhielt der Landtagsabgeordnete von seinen Hallbergmooser Freien Wähler im Rahmen derer Weihnachtsfeier die Ehrenmitgliedschaft. Ebenfalls während der Feier konnte Karl-Heinz Zenker seinen Bestpreis für ehrenamtliches Engagement an Robert Biegler vergeben, der sich für MS-Kranke stark macht.

Watt-Turnier der Jungen Union wird zum Erfolg Auf Anhieb ein Volltreffer: Mit ihrem Watt-Turnier setzte die Junge Union Hallbergmoos-Goldach auf die richtige Karte und sorgte für viel gute Stimmung im Wirtshaus Zum Kramer. Die Resonanz auf das Turnier, bei dem tolle Preise lockten, war überwältigend: 18 Paarungen beinhaltete die Anmeldeliste - mehr ging auch nicht, das Turnier war somit ausgebucht.

MdB Franz Obermeier zu Besuch bei MF Automation Um sich auch vor Ort ein Bild von der Zukunft des Mittelstandes in seinem Wahlkreis zu machen, besucht der CSU-Bundestagsabgeordnete Franz Obermeier derzeit innovative Betriebe. Auf seiner Reise machte er so vergangenen Montag auf Einladung der Jungen Union Hallbergmoos auch Halt in Goldach bei der Firma MF Automation.

Radbegehung mit den Grünen Die Grünen wollen es ganz genau wissen: Am vergangenen Samstag lud der Ortsverein zu einer Radbegehung durch Hallbergmoos und Goldach ein. Erklärtes Ziel war es, festzustellen, wie Fußgänger- und Radfahrerfreundlich die Gemeinde wirklich ist. Im Fokus der Beobachtungen standen vor allem die meist auch für Radfahrer freigegeben Gehwege und deren Qualität sowie potentielle Gefahrenquellen an Straßeneinmündungen.

Jahreshauptversammlung der Einigkeit Wie sollte es bei diesem Namen eigentlich anders sein: Bei der Jahreshauptversammlung der Einigkeit Hallbergmoos-Goldach waren sich die anwesenden Mitglieder in Sachen Neuwahl der Vorstandschaft rundum einig. Mit einem wahrhaften Temporekord bestätigte die Versammlung innerhalb weniger Minuten ihre gesamte Vorstandschaft bestätigt. Auch der Bericht aus dem Gemeinderat und die Vorstellung des Naturparks an der Goldach durch Wolfgang Reiland standen auf der Agenda.

CSA-Veranstaltung mit Dr. Gabriele Stauner Die Entscheidungen, die im Europaparlament getroffen werden, sind für viele weit weg ö zu Unrecht, wie im Vorfeld zur Europawahl die CSA-Landesvorsitzende und Mitglied des Europäischen Parlaments Dr. Gabriele Stauner bei einer Veranstaltung der CSA in Hallbergmoos erklärte.

JU übergibt Rollstühle ans Seniorenheim Die Junge Union Hallbergmoos zeigte sich spendabel: In der vergangenen Woche übergab JU-Vorsitzender Harald Reents zwei Rollstühle an das Hallbergmooser Seniorenheim. Dort war bei Leiter Andreas Mottl die Freude über die beiden Gefährte groß ö diese werden nun den Senioren gute Dienste erweisen.

Positive Nachrichten zur Bürgerversammlung Positive Zahlen zu verkünden, das macht einem Bürgermeister sicher Spaß. Dies aber vor einer vergleichsweise geringen Anzahl von Gemeindebürgern zu tun, schmälert die Freude. Zur Bürgerversammlung waren in der vergangenen Woche nur gut die Hälfte der Plätze im Gemeindesaal belegt ö und das, obwohl Bürgermeister Klaus Stallmeister durchaus gute Nachrichten im Gepäck hatte.

SPD pflanzt Baum des Jahres Eine Partei, ein Baum. Auch heuer wieder ließ es sich der SPD-Ortsverein Hallbergmoos-Goldach nicht nehmen, pünktlich zum 1. Mai den Baum des Jahres zu pflanzen. Das Kuratorium Baum des Jahres wählte heuer den Bergahorn zum ökologisch bedeutsamen Baum, über dessen Eigenarten die Bevölkerung aufgeklärt werden soll.

Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Wahlkampf, Wahlkampf und noch einmal Wahlkampf. Das vergangene Jahr war für die Freien Wähler Hallbergmoos recht einseitig geprägt, sodass auf der Jahreshauptversammlung Vorsitzende Gisela Gebhard von nicht vielen Aktivitäten außerhalb der Wahlen berichten konnte. Neuigkeiten gab es aber aus dem Vorstand: In der Versammlung wählten die Mitglieder mit Wolfgang Reiland und Andreas Junghans die Nachfolger für die aus Zeitgründen aus dem Vorstand ausgetretenen 2. Vorsitzenden Jürgen Steiner und Schriftführer Robert Gebhard.

Jahreshauptversammlung der Jungen Union Die Junge Union Hallbergmoos ist mit sich und ihrer Arbeit rundum zufrieden. Neben einigen Erfolgen im vergangenen Jahr lief jetzt nur Jahreshauptversammlung auch die Neuwahl der Vorstandschaft in Rekordzeit und komplett einstimmig ab, sodass auch Wahlvorstand und JU-Kreisvorsitzender Andreas Spenger nur staunen konnte.

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen Das vergangene Jahr lief rundum positiv für den Hallbergmooser CSU-Ortsverein. In ihrer Jahreshauptversammlung blickte der Ortsverein jetzt auf ein gutes Jahr mit einem positiven Ausgang der Kommunalwahlen und besserer Zusammenarbeit im Gemeinderat zurück.

Jahreshauptversammlung der Frauenunion Ein großes Thema ist die kleine Mitgliederzahl: Bei der Jahreshauptversammlung der Hallbergmooser Frauenunion standen nicht nur die Neuwahlen der Vorstandschaft, sondern auch das lang ersehnte Durchbrechen der ömagischen 13ö in den Mitgliederzahlen in Mittelpunkt.

Fischessen der Freien Wähler Hallbergmoos Der Politische Aschermittwoch der Freien Wähler in Deggendorf begeisterte auch die Hallbergmooser Freien Wähler und brachte viel gute Stimmung mit zum Fischessen in den Theresienhof. Ganz so viele Gäste wie die 700 erschienenen Besucher in Deggendorf konnten die hiesigen Freien Wähler bei ihrer Veranstaltung zwar nicht zählen, aber das tat dem Fischessen und gemütlichem Beisammensein keinerlei Abbruch.

Jahreshauptversammlung der SPD Hallbergmoos Die selbstbewusste Politik wurde der Schlüssel zum Erfolg: Auf der Jahreshauptversammlung sprach SPD-Ortsvereinsvorsitzender Konrad Friedrich über das vergangene Jahr mit den zwei ganz besonderen Ereignissen für den Ortsverein.

Gemeinderats-Führung durch das neue Gebäude Da mochten die Gemeinderäte beinahe selbst noch einmal Schüler sein: Rechtzeitig vor der offiziellen Eröffnung und dem Tag der Offenen Tür Mitte März besichtigen die Räte unter Führung von Architekt Stefan Rentz und Rektor Hans Hanrieder das neue Gebäude und kamen fast gar nicht mehr aus dem großen Staunen heraus.

Orts-CSU ehrt langjährige Mitglieder Ehre, wem Ehre gebührt: Bei der Jahresabschlussfeier der Hallbergmooser CSU wurden kürzlich langjährige Mitglieder ausgezeichnet.

SPD-Mitgliederversammlung im Neuwirt In ihrer dritten und letzten Mitgliederversammlung des Jahres brachte der Vorstand der SPD ihre Genossen auf den aktuellen Stand der Gemeinderatsentscheidungen, die zum Teil recht kostenintensiv sind. Die vergangenen Monate waren für die SPD dennoch nicht nur politisch interessant ö auch in Sachen Kultur waren die Genossen gut unterwegs.

Fazit des First-Responder-Testlaufs Vor einem halben Jahr ging die First-Responder Einheit der Goldacher Feuerwehr nach sechs Monaten Vorbereitung in den sechsmonatigen Probelauf. Jetzt zog 2. Kommandant Stephan Zobel im Hallbergmooser Gemeinderat ein Fazit des Testlaufs.

Frühschoppen der Freien Wähler Zum ersten Frühschoppen nach der Landtagswahl luden kürzlich die Freien Wähler Hallbergmoos ein. Dabei stellte nicht nur Karl-Heinz Zenker zu seinem zehnjährigen Jubiläum als Fraktionssprecher sein nunmehr elftes Sammelblatt mit dem Thema der Gebietsreform vor, sondern es war auch Zeit für eine grundlegende Diskussion über die Probleme der Gruppierung.

Mit der Parteibasis in Kontakt bleiben ö das ist der Wunsch des Hallbergmooser CSU-Ortsvereins. Um das zu verwirklichen, lud der Ortsverband kürzlich den neuen CSU-Landtagsabgeordnete und Stimmkreiskandidat Dr. Florian Herrmann zu einer Versammlung mit anschließender Diskussion ein.

Wenn die B388neu gebaut wird, kommt wohl zukünftig auf die FS12 erheblich mehr Verkehraufkommen zu. Dadurch würden die Goldacher beträchtlich belastet werden ö um das zu vermeiden, trafen sich kürzlich die Hallbergmooser SPD-Gemeinderäte Konrad Friedrich und Karl-Heinz Bergmeier mit MdB Ewald Schurer und der Moosinninger Bürgermeisterin Pamela Kruppka zu einer Ortsbesichtigung an der Zengerstraße.

Gemeinderat beschließt Neubau Lange Jahre wurde diskutiert, geplant und gerechnet. Jetzt ist es soweit: In seiner vergangenen Sitzung stimmte der Gemeinderat dem Neubau eines Zentralgebäudes im Hallbergmooser Sportpark zu. Nach einer laut Bürgermeister Klaus Stallmeister öextrem sachlichenö Diskussion stimmten alle Räte dem 9,8-Millionen-Euro-Gebäude zu.

Gemeinderat verabschiedet öHallbergmoos Cardö In einer knappen 9-zu-8-Stimmen-Entscheidung stimmte der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung dem CSU-Antrag zur Änderung der geplanten Gebührenstruktur am Park&Ride-Parkplatz zu. Die erneute Verhandlung des eigentlich schon im Juli abgeschlossenen Themas sorgte gleichzeitig für erhitzte Gemüter.

FW-Fraktionssitzung im Hallberger Wahlkampfbüro Hoher Besuch in Hallbergmoos: Zu einer Fraktionssitzung der Freien Wähler trafen sich kürzlich neu gewählte Landtagsabgeordnete im Hallbergmooser FW-Wahlkampfbüro. Zusammen mit dem Landesvorstand Bayern berieten sie sich dabei über das Vorgehen in den Koalitionsverhandlungen, die derzeit in München zwischen der CSU und den Freien Wählern laufen.

Gemeinderat billigt Gebührenermäßigung Gute Nachrichten für Hallbergmooser Familien kommen jetzt aus dem Gemeinderat. In der Sitzung am vergangenen Dienstag waren sich alle Räte einig, einer Gebührenermäßigungsregelung für Kinderbetreuungseinrichtungen zuzustimmen. Aufgrund einer Wortmeldung eines Bürgers in der vorletzten Sitzung arbeiteten Sozialreferentin Karla Cole und die Verwaltung ein Konzept zur einheitlichen Regelung der Gebührenermäßigung in den Kindertagesstätten sowie eine Anpassung der Krippengebühren aus.

Die Würfel sind gefallen in Hallbergmoos, im Landkreis und in Bayern. Die CSU verlor bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit, im Landkreis Freising bleiben die Christsozialen mit einem wenig erfreulichen Ergebnis die Nummer eins. Die Hallbergmooser wählten zunehmend die Freien Wähler ö Ex-Bürgermeister Manfred Pointner kann sich über 32,51 Prozent der Erststimmen freuen, auch an Zweitstimmen mangelt es den Freien Wählern nicht.

Mit frischen Wind gegen överstaubte Landespolitikö ö so hätten sie es jedenfalls gern, die Freien Wähler in Hallbergmoos. Unter dem Motto öVerstaubte Landespolitik braucht frischen Windö luden sie deshalb am vergangenen Sonntag zum Frühschoppen ein und monierten unter anderen die bayrische Bildung sowie die Politik der öalleinregierenden Staatsregierungö.

Fraktion stellt Antrag auf P+R-Gebührenänderung Ende Juli war es soweit: Der Gemeinderat beschloss, voraussichtlich zum 1. Januar 2009 für den S-Bahn-Parkplatz eine tägliche Parkgebühr einzuführen. Mit 50 Cent pro Tag, der Monatkarte für 7,50 Euro oder der Jahreskarte für 75 Euro sollte die Differenz zu den Fahrkartenpreisen für Busnutzer ausgeglichen werden, um einer Erweiterung des Parkplatzes aus dem Weg zu gehen. Jetzt schreitet die CSU-Fraktion ein und bittet den Gemeinderat in ihrem Antrag, das Parken für Hallbergmooser günstiger zu gestalten.

Wahlkampfveranstaltung im Neuwirt Der Kampf David gegen Goliath liest sich wie ein Märchen: Der mutige, schnelle David weicht geschickt dem Angriff des Riesen Goliath aus und bringt ihn schließlich zu Fall. So ähnlich stellen sich wohl auch die Freien Wähler den Kampf um den Einzug in den Landtag vor: Das Ziel ist klar gesteckt, die CSU-Mehrheit soll gebrochen werden, und da das ö so sieht es jedenfalls FW-Landtagskandidat Manfred Pointner ö SPD und Grüne zusammen nicht schaffen können, komme es nun auf die Freien Wähler an.

Gemeinderat vertagt Ampel-Entscheidungen Eigentlich drängt ja die Zeit: In wenigen Wochen startet das neue Schuljahr und damit auch der Betrieb an der neuen Hallbergmooser Hauptschule. Jetzt diskutierte der Gemeinderat über einen Antrag Robert Wägers (Grüne), ob auf der Theresienstraße in Höhe Siegfriedstraße eine Ampelanlage aufgestellt und die 30er Zone bis dahin erweitert werden soll ö und vertagte schließlich die Entscheidung.

Grüne Vorträge über Wirtschaft und Arbeitsplätze Die Grünen wollen pünktlich zum Wahlkampf nun auch in Hallbergmoos zeigen, dass sie in der Lage sind, viele Themen zu gestalten. Bei einem Vortrags- und Diskussionsabend im Neuwirt standen Martin Runge, wirtschaftspolitischer Sprecher der Partei, und Grünen-Landtagskandidat Christian Magerl Rede und Antwort zur Wirtschaftspolitik der Grünen in Bayern und die Arbeitsmarktsituation rund um den Flughafen.

Gemeinderat billigt Kostensenkung Bürger-Entlastung macht Spaß: Alle Gemeinderäte waren in der vergangenen Sitzung damit einverstanden, die Bürger zu entlasten und rückwirkend zum 01. Januar 2008 die Abwassereinleitungsgebühr um 15 Cent pro Kubikmeter von 1,85 Euro auf 1,70 Euro zu senken.

Gemeinderat beschließt Parkgebühr-Einführung Die Zeit des Gratisparkens am Hallbergmooser Bahnhof neigen sich dem Ende zu. In seiner Sitzung am Dienstag beschloss der Gemeinderat eine tägliche Parkgebühr von 50 Cent, so wie es etwa in Garching schon der Fall ist. Der SPD-Antrag auf die Erweiterung des Parkplatzes wurde dagegen abgelehnt.

Gemeinderat beschließt Austausch von Stühlen Alt, defekt und unsicher: Die Stühle im Gemeindesaal sind nach 25 Jahren wahrlich in keinem guten Zustand mehr. Damit im Gemeindesaal bald wieder angenehmer Platz genommen werden kann, einigte sich der Gemeinderat einstimmig auf den Austausch der alten Stühle mitsamt den betagten Tischen, im Restaurant der Hallberghalle werden nur die Tische ausgetauscht.

SPD schlägt Hort-Anbau an Hauptschule vor Die Kinderbetreuung liegt den Hallbergmooser Genossen ganz besonders am Herzen. So präsentierte Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat Konrad Friedrich auf der SPD-Mitgliederversammlung die Idee, an die neu erbaute Hauptschule schon jetzt einen dritten Finger anzubauen um den Hort unterzubringen. Friedrich: öDann ist der Hort da, wo er hingehört ö in der Nähe der Schule.ö Neben der Hort-Frage standen dabei auch die Hoffnung auf die Ansiedlung eines Kinderarztes, die Freude über die gelungene Klausurtagung und die Wahl der Delegierten für die Bundeswahlkreiskonferenz auf dem Programm.

FW-Bildungskongress in Hallbergmoos Wie steht es in Bayern um die Bildung? Am vergangenen Samstag trafen sich Verbandsvertreter, Lehrer und Geschäftsführer in Hallbergmoos, um die momentane Lage der Unterrichtsversorgung und beruflichen Bildung im Freistaat darzustellen. Veranstaltet wurde der Kongress von den Freien Wählern, die die Bildungspolitik als öwichtigstes Thema in Bayernö ansehen und sich vor allem auf die Bekämpfung des Lehrermangels konzentrieren wollen.

Der Gang zu den Besucherplätzen war schon etwas ungewohnt für die drei ehemaligen Bürgermeister, die Klaus Stallmeister vergangene Woche im Rahmen der Kreisverbandsversammlung Freising vom bayrischen Gemeindetag in Hallbergmoos verabschieden durfte. Gleichzeitig begrüßte er die neuen Bürgermeister in der Versammlung, die zusammen mit den öalten Hasenö den Kreisverbands-Vorstand neu wählen durften.

Noch sind die Grünen in Hallbergmoos etwas spärlich besetzt: Nur drei Mitglieder zählt die Partei in der Gemeinde. Robert Wäger, der die Grünen im Gemeinderat vertritt, möchte trotzdem versuchen, in kleinen Schritten etwas zu bewegen, wie er auf einer Versammlung des Grünen-Ortverbands Hallbergmoos vergangene Woche im Neuwirt erklärte.

Gemeinderat beschließt Planungsstudie Jetzt werden in der Planung zum Zentralgebäude im Sportpark Nägel mit Köpfen gemacht. In seiner heutigen Sitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig die Beauftragung einer Planungsstudie zum Zentralgebäude im Sport- und Freizeitpark Hallbergmoos.

Sommerfest der Freien Wähler Frei. Das ist das Wort, welches das Sommerfest der Freien Wähler Hallbergmoos heuer am besten beschreibt. Einmal ganz ohne politische Ansprachen und Ehrungen verbrachten die Mitglieder auf dem Hof von Ben Neumüller einen herrlichen Sommernachmittag und einen noch herrlicheren Sommerabend miteinander.

Stallmeister übergibt Streetballfeld im Sportpark öDie, die nicht in einem Verein sind, sind ja bisher bissl schlecht weg gekommen.ö Mit diesen Worten konnte Bürgermeister Klaus Stallmeister am vergangenen Donnerstag nun endlich auch einmal ein Stück Sport- und Freizeitpark an die övereins-losenö Jugendlichen der Gemeinde übergeben.

Freie Wähler eröffnen Wahlkampfbüro Von Hallbergmoos aus wird das koordiniert, was in den nächsten Wochen für die Freien Wähler immens wichtig ist: Der Wahlkampf für die Landtagswahlen. Zur Eröffnung des Büros im Munich Airport Business Park stellte Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der Freien Wähler Bayern, die Schwerpunktthemen und Ziele vor.

Schließung der Postfiliale ö weiter gehtös im REWE Alles Bitten, Betteln und auch die Sammlung von fast 1.400 Unterschriften hat nichts genützt. Zum 5. August wird die Postfiliale in der Mathildenstraße endgültig geschlossen ö ödie Chancen, das aufzuhalten, sind gleich Nullö so Bürgermeister Klaus Stallmeister. Von der Deutschen Post wird beabsichtigt, eine Partner-Filiale im REWE einzurichten. Stallmeister: öDas hat vielleicht auch etwas positives, so werden wenigstens die Öffnungszeiten kundenfreundlicher.ö

Das war Public Viewing einmal anders: Zur Gemeinderatsentscheidung über die Gewährung eines Zuschusses zum Bau des evangelischen Gemeindezentrums platzen die Zuschauerränge im Sitzungssaal schier aus allen Nähten. An die 50 Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde ließen sich den kleinen, großen Triumph nicht entgehen ö der Gemeinderat entschied mit großer Mehrheit, den Neubau im Ortszentrum mit 30 Prozent Zuschuss zu unterstützen.

Es herrschte Unsicherheit und Aufbruchsstimmung zugleich: Bei der ersten Tagung des neu eingeführten Planungsausschusses zum Sport- und Freizeitpark hatten alle Beteiligten zwar kleinere Problemchen im Findungsprozess, unter dem Strich hat die Einrichtung aber Potenzial. Grundlegende Entscheidungen werden aber wohl erst nach der Klausur des Gemeinderates in Angriff genommen.

Mit öPPPö wollen es die Freien Wähler in den Landtag schaffen: Permanente Positive Penetranz. An den baldigen Einzug in den Landtag hat Gisela Gebhard, Vorsitzende der Freien Wähler Hallbergmoos, ökeine Zweifelö und begrüßte zum FW-Frühschoppen am vergangenen Sonntag den frischgebackenen Landtagskandidaten Manfred Pointner.

Anschubfinanzierung vom Gemeinderat genehmigt 1.000 Euro pro Dienstjahr: In einer vergangenen Gemeinderatssitzung hatte Heinrich Lemer (FW) die Verwaltung gebeten, zu prüfen, ob die Gemeinde eine Anschubfinanzierung in Höhe von 18.000 Euro für die Stiftung öHallbergmoos hilftö von Bürgermeister Klaus Stallmeister leisten kann. Der Betrag sollte sich aus 1.000 Euro für jedes Jahr der Amtszeit von Bürgermeister Stallmeister von 1996 bis 2014 zusammensetzen.

FW übergeben Beachvolleyball-Spende an die JU Der Sommer ist schon da, und auch das große Ziel der Jungen Union Hallbergmoos ist zum Greifen nah. In den nächsten Wochen soll der Beachvolleyballplatz im Sportzentrum endlich in Betrieb genommen werden. Jetzt überreichten die Freien Wähler eine Spende in Höhe von 1.550 Euro an die Junge Union. Das Geld soll einen Teil des noch anzuschaffenden Beachvollball-Sandes finanzieren, dem letzten Puzzleteil zur Fertigstellung des Feldes.

öDie Politik in Hallbergmoos in der letzten Zeit kann einen positiv stimmen.ö Die Worte von öBig Bertö Herbert Kollmannsberger auf der Mitgliederversammlung der Einigkeit klingen versöhnlich. Zufrieden ist man mit dem Wahlergebnis, zufrieden ist man mit der Zusammensetzung des neues Gemeinderates und der Änderung der Mehrheitsverhältnisse ö doch den Posten des 3. Bürgermeisters hätte die Einigkeit doch ganz gerne besetzt.

Planungsausschuss behandelt FW-Antrag Ein Sportpark für alle Altersklassen: Mit einem Antrag, der am 9. Juni im neu einberufenen Planungsausschuss behandelt wird, wollen die Freien Wähler den Sportpark unter anderem mit Spielbrunnen, Kneippgarten, Freilichtbühne und Grillplatz noch interessanter für Familien und die Jugend gestalten.

Verschnaufpause? Nicht bei der Jungen Union Hallbergmoos! Nach dem laut Vorsitzendem Michael Pilawa ösehr arbeitsreichemö, von Kommunal-Vorbereitungen geprägtem letzten Jahr packt die Junge Union kräftig weiter an. Größtes Thema ist derzeit wohl eindeutig das Beachvolleyballfeld im Sportzentrum, das jetzt, ein Jahr nach dem ersten Antrag dazu im Gemeinderat, endlich fertig gestellt werden soll.

Evangelische Kirche hofft auf Gemeinde-Zuschuss Verdient wäre der Lohn für die Arbeit allemal. Seit Jahren verfolgt die evangelische Kirche Hallbergmoos-Neufahrn den Wunsch, endlich ein eigenes Gemeindezentrum für Hallbergmoos bauen zu können. Jetzt ist die Erfüllung des lang gehegten Traums ganz nah: Neben dem Zuschuss der Landeskirche kann die evangelische Kirche vielleicht sogar mit einem Zuschuss der Gemeinde Hallbergmoos rechnen und damit den ersehnten Bau noch in diesem Jahr beginnen.

Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderäte öDas Ansehen der Politik ist landesweit dramatisch gesunkenö: Bürgermeister Klaus Stallmeister freut sich über jeden, der sich in Zeiten, öin denen politisches Engagement mit Hochachtung begegnet wurdeö, ehrenamtlich politisch engagiert. Vergangene Woche verabschiedete er nun die sieben Gemeinderäte, die zum 1. Mai aus dem Rat ausgeschieden sind.

Gemeinderat beschließt Planungsausschuss In einem Punkt waren sich alle Parteien im Wahlkampf einig: Das Sportzentrum soll in sechs Jahren fertig gestellt sein. Damit das, unter Berücksichtigung der Haushaltssituation, möglichst zügig und kostengünstig geschehen kann, wurde jetzt im Gemeinderat auf Antrag der CSU der Einsatz eines beratenden Planungsausschusses für das Sport- und Freizeitzentrum beschlossen.

Josef Niedermair wird 2. Bürgermeister Bis vor kurzem war Josef Niedermair noch der große Chef der Hallbergmooser Ringer, jetzt ist er offiziell der zweitwichtigste Mann der Gemeinde. Die Mehrheit aller Gemeinderäte stimmte in der konstituierenden Sitzung für den CSU-Mann als 2. Bürgermeister, Josef Fischer (Freie Wähler) bleibt 3. Bürgermeister. Überwiegend ungewohntes Terrain betraten dagegen die sieben neuen Gemeinderäte, die von Bürgermeister Klaus Stallmeister vereidigt wurden.

JU verlegt Rollrasen am Beachvolleyballfeld Das Beachvolleyballfeld im Sportpark nimmt langsam Gestalt an. Vergangene Woche verlegte die Junge Union Hallbergmoos nun den Rollrasen am Feldbegrenzungswall. Nicht ohne Schwierigkeiten: Den ganzen Vormittag über regnete es in Strömen und verwandelte das Feld in eine große Schlammgrube.

SPD pflanzt Baum des Jahres 2008 Der etwas andere Maibaum - das ist seit vielen Jahren Tradition beim SPD Ortsverein Hallbergmoos. Auch heuer wieder pflanzten die Genossen pünktlich am 1. Mai den öBaum des Jahresö. Der Walnussbaum darf ab sofort auf der Wiese hinter dem Seniorenheim kräftig Wurzeln schlagen, nur 50 Meter neben der Schwarzpappel, die die SPD dort vor zwei Jahren setzte.

Stallmeister will stabile Verhältnisse Die letzten Tage der Freien Wähler-Mehrheit im Gemeinderat sind angebrochen. Ab Mai werden statt wie bisher elf nur noch sieben Freie Wähler im Rat vertreten sein ö Schuld an dem Ergebnis ist laut FW-Ortsvorsitzender Gisela Gebhard vor allem der Wahlslogan anderer politischer Gruppierung im Ort gewesen, die einen Bruch der Mehrheit forderten: öDeren Rechnung ist leider aufgegangen, am Schluss ist es gar nicht mehr darum gegangen, was mit dieser Mehrheit auf den Weg gebracht wurde.ö

Wenn jemand bei der Jahreshauptversammlung der CSU eine Strichliste der am häufigsten verwendeten Wörter gemacht hätte, dürften sich öerfreulichö und öerfolgreichö wohl das Siegertreppchen teilen. Ortsvorsitzender Dr. Marcus Mey war fast rundum zufrieden mit Jahresrückblick, Mitgliederzahlen und dem Ausgang der Gemeinderatswahlen.

Karl-Heinz Zenker bittet Gemeinderat um Resolution Die Postfiliale soll bleiben. Aus diesem Grund stellte Gemeinderat Karl-Heinz Zenker (Freie Wähler) jetzt einen Antrag an das Gremium. In der nächsten Sitzung soll der Beschluss gefasst werden, mit dem die Gemeinde Hallbergmoos die Deutsche Post AG auffordert, die angekündigte Schließung des Postamts zurückzunehmen und dieses weiter zu betreiben.

Selten sind sich alle Räte so einig: Bei der Vorstellung des Farb- und Materialkonzepts der neuen Hallbergmooser Hauptschule im Gemeinderat gab es nur wenig zu beanstanden, nachdem Architekt Stefan Rentz in einer Präsentation das Aussehen von Fassade, Klassenzimmern, Aula und anderen Räumen vorgestellt hatte.

öKurz vor knappö kam die SPD bereits vor einigen Wochen zu einer Mitgliederversammlung zusammen. Die war nötig geworden, weil die Hallbergmooser Delegierten für die Nominierung der SPD Landtags- und Bezirktagskandidaten am 2. April bestimmt werden mussten.

Über die Zuschauertribüne entscheiden die Neuen Der derzeitige Gemeinderat hat den Staffelstab weitergereicht: In der vergangenen Sitzung wurde beschlossen, dass die Entscheidung über den Bau einer Zuschauertribüne vertagt und dem neuen Gemeinderat überlassen wird, der ab Mai das Ruder in die Hand nehmen wird. Bürgermeister Klaus Stallmeister (Freie Wähler) kündigte allerdings an, dass die Vertagung öziemlich sicherö dazu führe, dass die Tribüne heuer nicht mehr gebaut wird.

Der Weg für die schnelle Rettung ist frei. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Hallbergmooser Gemeinderat dem Start des First-Responders-Einsatzes bei der Goldacher Feuerwehr zu. Die Probezeit der Einheit ist auf sechs Monate beschränkt ö danach soll dann erneut entschieden werden, wie es weitergeht und ob der First Responder dauerhaft eingesetzt wird, um schnelle Hilfe leisten zu können.

Alles Bitten und Betteln hat nichts genützt. Im Kreistag bleibt nach der Wahl leider alles beim Alten: Nach Auswertung der Stimmzettel stellt die Gemeinde Hallbergmoos mit Josef Niedermair (CSU) und Klaus Stallmeister (Freie Wähler) wieder nur zwei der insgesamt 70 Kreisräte.

Freie Wähler verlieren Gemeinderats-Mehrheit Kurz nach Mitternacht stand das Ergebnis fest: Die Mehrheit der Freien Wähler im Gemeinderat existiert nicht mehr. Die Fraktion stellt ab Mai dann nicht mehr wie bisher elf, sondern nur noch sieben Gemeinderäte und den Bürgermeister. Sitze gewonnen haben dagegen die CSU (von vier auf sechs), die SPD (von zwei auf drei) und die Grünen, die erstmals in den Hallbergmooser Gemeinderat mit einem Rat vertreten werden sein. Keine Veränderung gab es dabei bei der Einigkeit.

Nur 53,5 Prozent Wahlbeteiligung Es war kein Kopf-an-Kopf-Rennen - aber für die SPD besser als erwartet. Bei der Wahl zum neuen Hallbergmooser Bürgermeister erreichte der SPD-Kandidat Stefan Kronner beim vorläufigen Endergebnis 38,3 Prozent der Stimmen. Der derzeit amtierende Bürgermeister Klaus Stallmeister (Freie Wähler) freute sich über 61,7 Prozent der Stimmen.

Online-Probestimmzettel zur Kommunalwahl 20 Stimmen ö nur eine einzige mehr und der ganze Stimmzettel ist ungültig. Damit das am Sonntag, 2. März, nicht in der Wahlkabine passiert, bietet die Gemeinde Hallbergmoos auf ihrer Homepage einen ganz besonderen Service an: Den interaktiven Probestimmzettel zur Kommunalwahl.

Die Situation der Freizeit- und Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche ist nicht erst seit dem Wahlkampf ein überaus beliebtes Thema in Hallbergmoos. Jetzt veranstaltete auch die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Hallbergmoos und Goldach (ASF) einen Infoabend inklusive Gespräch mit dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Stefan Kronner.

öWie können es die öRotenö nur wagen, sich in die Ortspolitik einmischen zu wollen?ö Die Neugründung der SPD Hallbergmoos-Goldach 1983 sorgte damals wohl anscheinend bei so einigen Mitbürgern für blankes Entsetzen. Umso mehr kann Ortsverein auf die Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen stolz sein, die mit vielen Gästen aus Politik und Gemeinde im damaligen Gründungslokal Neuwirt begangen wurde.

Bürgermeister statt Kandidat Er hat es nicht getan. Die politischen Gegner lauerten wie Luchse. Die Hallbergmooser beobachteten die Bürgerversammlung kurz vor der Wahl mit großem Interesse, doch der Wahlkampf blieb aus. Bürgermeister Klaus Stallmeister (FW) bot den Gegnern keine Angriffsfläche, verlor auf der Bürgerversammlung kein Wort zu den Freien Wählern und wies souverän-parteiübergreifend auf die Kommunalwahlen am 2. März hin.

CSU-Vortragsveranstaltung mit Michael Gah Gewusst wie: Die Anlage in Immobilien kann sich auch heute noch rentieren. Über verschiedene Möglichkeiten der Rendite und Steuerersparnis mit Immobilien referierte kürzlich Michael Gah, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer aus Hallbergmoos, bei der dritten Veranstaltung aus der CSU-Vortragsreihe, die voraussichtlich im April abgehalten wird.

Dass einzelne Bürger etwas ganz Großes schaffen können, zeigt die Einführung einer offenen Ganztagesschule an der neuen Hallbergmooser Hauptschule. Der Förderverein Ganztagesbetreuung erarbeitete ein Konzept, welches von der Regierung gelobt wurde. Jetzt stimmte auch der Hallbergmooser Gemeinderat der Einführung zu.

SPD-Fachgespräch mit Experten der KVB Die Niederlassung von Fachärzten ist derzeit ein ganz wichtiges Thema in der jungen Gemeinde Hallbergmoos. Auch bei der Hallbergmooser SPD steht das ganz oben auf der Prioritätenliste, sodass sie kürzlich zu einem Fachgespräch über Fachärzte mit zwei Experten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) luden. Die beiden Experten Dr. Wolf Neher und Peter Fiedler erläuterten im Fachgespräch ausführlich die einzelnen Möglichkeiten, einen Facharzt in die Gemeinde zu holen.

Aschermittwoch: Einigkeit erklärt GR-Entscheidung Aschermittwoch ist traditionell der Tag der großen Abrechnung. Die Einigkeit Hallbergmoos-Goldach nutzte das Zusammenkommen, um die vieldiskutierte Entscheidung ihrer Gemeinderäte in der Haushalts-Abstimmung zu erklären und noch einmal am Umgang mit den Finanzen der derzeitigen öeinseitigen Mehrheitö zu zweifeln.

Freie Wähler verteidigen Entscheidungen Politischer Aschermittwoch in Hallbergmoos ö auch die Freien Wähler wollten sich an diesem Tag äußern, allerdings laut Bürgermeister Klaus Stallmeister önicht in dem von den großen Parteien gepflegten öHau Draufö-Stilö. Bei ihm sollten Fakten und keine öpersönlichen und unqualifiziertenö Angriffe im Vordergrund stehen.

Geld heilt alle Wunden In einer Gemeinde ist es wie bei jeder privaten Person. Das Geld alleine macht nicht glücklich, aber es beruhigt doch ungemein. Das war auch unübersehbar bei der diesjährigen Verabschiedung des Haushaltes in Hallbergmoos. Zu einem einstimmigen Beschluss kam es aus teilweise etwas schwer nachvollziehbaren Ablehnungsgründen zwar nicht, aber die Debatte verlief erheblich entspannter als in den Jahren davor.

Es ist Saison für Kugelschreiber, Eiskratzer und kleine Blumentöpfchen, kurzum: Wahlkampf! Auf die Präsente der Freien Wähler Hallbergmoos müssen die Gemeindebürger diesmal verzichten, denn die Partei des amtierenden Bürgermeisters Klaus Stallmeister geht neue Wege. Ganz bewusst verzichtet man auf Geschenke an die Wähler und das begründete Stallmeister nun auch zusammen mit der Vorsitzenden Gisela Gebhardt.

"Mehrheitsverhältnisse müssen sich ändern" Der Tag der Wahl rückt näher und die Kritik an den derzeitigen politischen Verhältnissen in der Gemeinde wächst. Die Einigkeit Hallbergmoos-Goldach ist sich dabei vor allem in einem Punkt einig: Die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat müssen sich ändern. Weitere sechs Jahre mit der derzeit herrschenden Mehrheit? Das wäre laut Ortsvorsitzendem Klaus Gaßner ögefährlichö für Hallbergmoos.

Bau des Beachvolleyballplatzes schreitet voran Die Netzpfosten sind einbetoniert. Diesen kleinen, aber für den Bauverlauf des Beachvolleyballplatzes am Hallbergmooser Sportpark entscheidenden Schritt konnte die Junge Union kürzlich vollenden und damit den Grundstein für das spätere Baggern und Pritschen im Sand legen.

Bei Themen wie dem eigenen Jubiläum sowie den Aussichten bei Bürgermeister- und Gemeinderatswahl kann man schon mal ins Schwärmen geraten. So auch SPD-Ortsvereinsvorsitzender Konrad Friedrich, der sich beim Neujahrsessen der Genossen auf ein richtig erfolgreiches neues Jahr freute und dem Ortsverein eine gute Wahl-Vorbereitung und Bürgernähe bestätigt.

Der Neujahrsempfang ist inzwischen aus der Gemeinde Hallbergmoos nicht mehr wegzudenken. Heuer standen Firmen, die seit mindestens fünf Jahren im Gewerbepark ansässig sind, auf der Gästeliste der Gemeinde.

CSU präsentiert Wahl-Schwerpunkte und -Ziele Die ögewisse Wechselstimmungö ist da ö sieht zumindest Dr. Marcus Mey, Vorsitzender der CSU Hallbergmoos. Und genau diese möchte die Partei mit ihrem Programm und Kandidaten am Leben erhalten und sieht laut Mey schon öeine Parallele zu den Wahlen 1984, als ebenfalls ein echter Generationswechsel stattfand und viele neue Gesichter in den Gemeinderat eingezogen sind.ö

SPD diskutiert über Naturbad-Machbarkeit Bad oder kein Bad ö das ist in Hallbergmoos seit fast sechs Jahren die Frage. Da laut SPD-Ortsvorsitzendem Konrad Friedrich die Bereitschaft in der Bevölkerung für die Realisierung eines Naturbads groß ist, wurde ein Fachgespräch mit Naturbadplaner Roland Fraas einberufen um über Funktionsweise und Machbarkeit zu diskutieren.

Politischer Frühschoppen der Freien Wähler öWie kann er auch nur im Wahljahr einen runden Geburtstag haben!ö Mit Humor und Kopfschütteln versuchten die Freien Wähler, wie die ironische Frage der Vorsitzenden Gisela Gebhard, die Streitereien in der Gemeinde rund um den Stallmeister-Geburtstag zu kommentieren. Dieses Thema, gespickt mit Seitenhieben auf den CSU-Vorsitzenden Dr. Marcus Mey, zog sich dann auch wie ein roter Faden durch den politischen Frühschoppen.

Hallbergmooser Organisationen stellen Antrag Ein barrierefreier S-Bahnhof ist ein Thema, dass in Hallbergmoos mit gesunder Regelmäßigkeit auf den Tisch kommt. Jetzt wollen der Arbeitskreis behinderten- und kinderwagenfreundliche Gemeinde, die Frauenunion, der Seniorenbeirat und der VdK Hallbergmoos mit einem Antrag an den Gemeinderat den baldigen behindertengerechten Ausbau des Bahnhofs erreichen.

Geburtstags-Klärungsversuch im Gemeinderat Die Diskussion um den nun doch nicht stattfindenden Geburtstags-Festakt für Bürgermeister Klaus Stallmeister will nicht abkühlen: In der jüngsten Gemeinderatssitzung bezogen Stallmeister und die Gemeinderäte ausführlich und mit heftigen Worten Position. Die Gemeinderäte der Freien Wähler verstehen die Aufregung nicht, und die anderen Fraktionen verteidigten ihre Standpunkte.

Der Abgabetermin für Einwendungen gegen den Bau der 3. Start- und Landebahn rückt näher ö in Hallbergmoos können diese noch bis Dienstag, 18. Dezember 24 Uhr im Rathaus abgegeben oder eingeworfen werden. Schon am vergangenen Freitag überreichte die Bürgerinitiative Fluglärm (BIF) Bürgermeister Klaus Stallmeister 1.122 gesammelte Einwendungen.

Kronner kandidiert für das Bürgermeisteramt Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte der SPD Hallbergmoos stellen die Genossen einen Bürgermeisterkandidaten. Eigentlich keine Überraschung: öGerade von dieser SPD wird erhofft, einen Gegenkandidaten zu stellenö so Konrad Friedrich, SPD-Ortsvereinsvorsitzender.

Jahresabschlussfeier der CSU Hallbergmoos Der politischen Jahresausklang des CSU-Ortsverbandes Hallbergmoos auf dem Hausler-Hof war alles andere als eine Stille Nacht: In seiner Rede verteilte Ortsvorsitzender Dr. Marcus Mey Kritik an Bürgermeister und einigen Gemeinderäten.

Weihnachtsfeier der Freien Wähler mit Ehrungen Da blieb kein Auge trocken: Zur Weihnachtsfeier der Freien Wähler vergangene Woche im Theresienhof konnten die Mitglieder das Jahr noch einmal so richtig herzlich Revue passieren lassen. Nebenbei wurden zudem noch der Preis für bürgerschaftliches Engagement und Landesverbandsehrungen vergeben.

Die Grünen nominieren Gemeinderatsliste Premiere in Hallbergmoos: Zum ersten Mal nominierten vergangenen Mittwoch die Grünen die Hallberger Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2008 und wollen sich ganz gezielt für den Klimaschutz sowie Jugend- und Sozialarbeit einsetzen. öWenig kleine Leute haben was Großes vorö, nennt Robert Wäger von den Grünen das, öwir sind noch bisschen leise, das soll sich ändernö.

Kaum ein Baum in Hallbergmoos musste wohl in den letzten Jahren so viele Diskussionen und Rempeleien ertragen wie der in der Theresienstraße vor der Papeterie. Jetzt wurde über den Verbleib des Baums erneut im Gemeinderat verhandelt und eine Versetzung wieder mehrheitlich abgelehnt.

Gemeinderat entscheidet Abschaltung öSchön dass man den Versuch gewagt hatö ö Thomas Henning (FW) lieferte bei der vergangenen Gemeinderatssitzung gleich ein passendes Fazit zum Bürgerinformationssystem. Dessen Abschaltung wurde anschließend mehrheitlich beschlossen ö und wohl nur wenige werden dem System nachtrauern.

Einigkeit nominiert Gemeinderatskandidaten Eine ölebens- und liebenswerteö Gemeinde liegt wohl jedem Bürger am Herzen ö ganz besonders will sich aber die Einigkeit Hallbergmoos-Goldach in den kommenden Jahren dafür einsetzen. So steht dieser Punkt auch mit ganz oben auf der Liste der erklärten Fraktionsziele bei der Nominierungsveranstaltung zur Gemeinderatswahl.

Beginn der Einspruchsfrist gegen die 3. Startbahn Die Einspruchsfrist im Rahmen der Planfeststellung wegen der dritten Start- und Landebahn inklusive Bau eines weiteren Terminals am Flughafen hat begonnen. Aus diesem Grund hat die BIF (Bürgerinitiative Fluglärm Hallbergmoos-Goldach vergangene Woche eine Eröffnungsveranstaltung für alle Bürgerinitiativen im Aktionsbündnis AufgeMUCkt durchgeführt. öDas ist erst der Anfang des Trommelfeuers von Veranstaltungen, wo wir die Bürger aufklärenö, so Jürgen Steiner von der Bürgerinitiative Fluglärm.

Diesmal ist Konrad Friedrich, SPD Ortsvereinsvorsitzender, die Themenwahl der Mitgliederversammlung öganz leichtö gefallen, da es so einiges Erfreuliches zu berichten gab. Vor allem im Blick auf gute Zusammenarbeit scheinen sich die Hallbergmooser Genossen so richtig zu freuen.

Sechs Kandidaten aus Hallbergmoos treten an Der südliche Landkreis soll im Kreistag gestärkt werden ö so die Absicht der Freien Wähler Hallbergmoos-Goldach bei der Kreistagswahl. Sechs Kandidaten aus der Gemeinde haben sich für die Liste zur Verfügung gestellt.

Freie Wähler präsentieren Liste Nun liegen die Karten der zwei Großen auf dem Tisch. Nachdem vergangene Woche die CSU ihre Hallbergmooser Gemeinderatskandidaten wählte, wurde nun auch von den Freien Wählern die Liste genehmigt. 42 Mal Ja und einmal Nein stand auf den Stimmzetteln der Mitglieder, die den Vorschlag des Vorstandes genehmigten. Die Liste zeigt deutlich, dass die Freien Wähler mit ihren jetzigen Gemeinderäten weiter machen wollen. Aber die Vorsitzende Gisela Gebhardt hat noch einiges mehr vor.

Nominierung der CSU-Kandidaten Nun ist es endlich offiziell: Die CSU-Kandidaten zur Kommunalwahl im März 2008 wurden am vergangenen Donnerstag im Rahmen einer Nominierungsveranstaltung bekannt gegeben. öDie Liste überzeugtö, so Dr. Marcus Mey, Vorsitzender der Hallbergmooser CSU.

Jedem Hallbergmooser, der am Alten Wirt vorbeikommt, dürfte schon aufgefallen sein dass dieser immer mehr verfällt. Der Gemeinderat hatte laut 2. Bürgermeister Karl-Heinz Zenker schon 2001 eine Instandsetzungsanweisung erlassen, die aber vom Landratsamt als unverhältnismäßig zurückgewiesen wurde.

Schon wieder durfte die Hallbergmooser SPD hohen Besuch empfangen: Nach Jella Teuchner kamen nun auch MdB Ewald Schurer, neben Teuchner Betreuungsabgeordneter der SPD für den Landkreis Freising und Mitglied des Haushaltsausschusses, sowie Vize-Landrat Hans Neumaier in die Gemeinde.

Mitgliederversammlung der SPD Vor dem Beginn der Sommerpause gab es bei der SPD ein erfreuliches Resümee. Bei der Mitgliederversammlung konnte Ortsvereinsvorsitzender Konrad Friedrich von der SPD Kreisdelegiertenversammlung berichten, bei der der zweite Landrat Hans Neumeier einstimmig zum Landratskandidaten der SPD bestimmt wurde.

Nachtragshaushalte sind eigentlich die Albträume von Kämmerern und Gemeinderäten, weil sie zumeist negative Überraschungen beinhalten. Der nun in Hallbergmoos verabschiedete Nachtrag fällt da komplett aus der Reihe, denn aufgrund sehr guter finanzieller Entwicklungen konnte ein Kredit mittels Sondertilgung frühzeitig zurückgezahlt werden.

Fairer Wahlkampf - ein Traum? Die Bilanz fiel gut aus. Zur Mitgliederversammlung der Freien Wähler im Theresienhof konnte 1. Vorsitzende Gisela Gebhard viel Gutes berichten, vor allem die Sonderveranstaltungen wie eine Radtour und verschiedenen Besichtigungen seinen bei den Mitglieder gut angekommen.

Einstimmige Einigkeit Es ging alles im Eiltempo. In wenigen Minuten hatte die Einigkeit ihren fast unveränderten Vorstand gewählt und dann informierte man kurz aus dem Gemeinderat. Dabei konzentrierte sich Herbert Kollmannsberger in gewohnte Manier auf die Finanzen, warf den Freien Wählern mangelndes Demokratieverständnis vor und kümmerte sich um öden Fall Grothö. Unterdessen freut man sich schon die Gemeinderatssitzung mit der Debatte über eine Lösung des Tennisstreits.

Jahreshauptversammlung der SPD Dass die Hallbergmooser SPD nicht besonders gut auf die Freien Wähler zu sprechen ist, dürfte bekannt sein. Bei der Jahreshauptversammlung im Neuwirt beklagte sich Vorsitzender Konrad Friedrich vor allem in Sachen Sportpark. öJegliche Warnungen von Stefan Kronner und Karl-Heinz Bergmeier im Gemeinderat zur Zurückrückhaltung bei Investitionen wurden als weltfremd und destruktiv bezeichnet.ö

Mutige Wege Die Trommeln für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf in Hallbergmoos werden gerade entstaubt und da ist das Hauptkonzert für die Gruppe der zweiten Geiger schon beendet. Bei der Jahreshauptversammlung der CSU ließ der Ortsvorsitzende Marcus Mey die Hosen runter und gab bekannt, dass man keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten nominieren wird. Die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat gibt das Ringen um den schönsten Sessel im Rathaus kampflos auf und hofft nun auf die SPD!

Neues zum Jugendspielband Das Jugendspielband kommt, soviel ist sicher. Nur über das genaue Aussehen bestand bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag noch Verhandlungsbedarf. Die Aufteilung der Kosten erklärte Bürgermeister Klaus Stallmeister jedoch gleich zu Beginn: nur knapp die Hälfte der eingeplanten 300.000 Euro seien für die Spielanlagen, der Rest würde in die umliegenden Parkanlagen einfließen.

"Etwas bewegen" Es bleibt alles beim Alten. Bei der Jahreshauptversammlung der Frauenunion Hallbergmoos-Goldach im Restaurant Santorini wurde die bisherige Vorstandschaft ohne Gegenstimmen wieder gewählt. Ortsvorsitzende der seit sechs Jahren bestehenden Frauenunion bleibt Gabriele Partsch (öja soll ich nein sagenö), den Posten der Stellvertreterin behält Enza Schünemann.

Big Bert Fast zehn Minuten Dauerapplaus bekam Edmund Stoiber in Passau, wo ganz Deutschland am Aschermittwoch hinsieht. Ganz so lange klatschten die Mitglieder der Einigkeit nicht, aber sie waren nicht minder begeistert. Beim politischen Aschermittwoch schlugen ihre beiden Chefs Klaus Gassner und Herbert Kollmannsberger ganz gewaltig auf den Tisch.

Forstamt begründet Widerstand Der neue Damm kommt 2008. In der jüngsten Hallbergmooser Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Klaus Stallmeister bekannt, dass das Wasserwirtschaftsamt Freising nächstes Jahr den doch recht maroden Damm in den Isarauen erneuern möchte. Allerdings gibt es Widerstände des Forstamtes.

Bald ist Spatenstich für den Bau der Hallbergmooser Hauptschule und das Großprojekt begleiten mehr Fragen denn je. Beim Frühschoppen der Freien Wähler sprach Bürgermeister Klaus Stallmeister über eine befürchtete Kostenexplosion sowie das Bemühen um Pilotprojekte des Kultusministeriums, die der Hauptschule Hallbergmoos eine besondere Note geben sollen.

öOhne Moos nix los.ö Karl-Heinz Zenker durfte sich mal wieder voll und gewohnt leidenschaftlich seinem Lieblingsthema Finanzen widmen. Beim Frühschoppen der Freien Wähler referierte er über die über ihren Verhältnissen lebenden Deutschen, Hallbergs Steuerschwankungen und die Angriffe der anderen Lager auf den Haushalt. Seine Aussage war klar die, dass man nur noch das Geld ausgeben sollte, das man auch sicher hat.

Wirtschaftswunder 2006 So recht traut die Gemeinde dem Braten nicht. Im Jahr 2005 hatte man gute Gewerbesteuereinnahmen und 2006 stand man nicht weit dahinter. So kam es statt 2,5 Millionen Euro Kreditaufnahme zu einem Plus von 10,4 Millionen Euro. Im am Dienstag mit 13:6 Stimmen und dem obligatorischen, heftigen Schlagabtausch der vier Fraktionen verabschiedeten Haushalt 2007 bleibt Hallbergmoos vorsichtig. Eine Fortsetzung des Trends erwartet man, die Kalkulation bleibt aber im Keller. Die Gemeinde möchte wieder mit roten Zahlen im Plan anfangen und sich dann positiv überraschen lassen.

Diskriminierung im Gemeindesaal? Rauchverbot im Gemeindesaal? Die Entscheidung darüber wurde bei der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag gefällt: Ab sofort herrscht striktes Qualmverbot bei Gemeindeveranstaltungen. Alle anderen Veranstalter dürfen selbst entscheiden, ob sie den Glimmstängeln Hausverbot erteilen möchten.

Ab in die Bundesliga! Nein, hier geht es ausnahmsweise mal nicht um die Ringer oder um den Fußball, sondern um Solarzellen. Bei der deutschlandweiten Meisterschaft wetteifern über 1.000 Kommunen um einen möglichst hohen Kollektorflächen-Anteil und Photovoltaikleistung pro Einwohner. Hallbergmoos war heuer schon das zweite Mal vertreten und konnte große Erfolge verbuchen.

Eine echte kleine Stadt Die lange Straße mit den vielen Häusern am Straßenrand wird zur kleinen Stadt. Am Dienstagabend bekamen die Hallbergmooser Gemeinderäte einen ersten kleinen Vorgeschmack auf die Zukunft bei der Vorstellung des Planungsstandes für die 10. Änderung des Flächennutzungsplanes. In diesem will man Visionen für die nächsten 25 Jahre einzeichnen von Hallbergmoos als Kleinstadt mit dann 15.000 Einwohnern.

Es bleibt trocken Naturbad war das Zauberwort. Doch dieser Zauber ist dahin, weil der Gemeinderat auch diesem in Mode gekommenen Gedanken an die von den Bürgern so heiß erträumte Badegelegenheit in der Gemeinde Hallbergmoos einen Riegel vorschob. Weil dieses Projekt auch mittelfristig als nicht bezahlbar eingestuft wird, entschied man sich selbst gegen erste zarte Vorplanungen.

Bereit für Alles Die Würfel sind gefallen und nun können die Bagger anrollen. In einer der wohl harmonischsten Hallbergmooser Gemeinderatssitzung seit vielen Jahren verabschiedete man einstimmig die Planungen für die neue Hauptschule. Vis-a-vis zum Hort und zum Sportplatz wird diese für 7,8 Millionen Euro bis September 2008 gebaut. Und die nächsten Schritte eines multifunktionellen Gebäudes liegen schon fertig in der Schublade.

Alles ist offen Klaus Stallmeister hatte größte Mühe, seine Gemeinderäte wieder einzufangen. Denn ein Teil des Gremiums in Hallbergmoos ist wild entschlossen, von seiner Seite dem Flughafen den Kampf anzusagen. Es geht um den Nachbarschaftsbereit, für den der zweite Bürgermeister Karl-Heinz Zenker den sofortigen Austritt beantragt hat. Der Bürgermeister und ein Teil des Gemeinderates sieht dies als den falkschen Schritt, aber Zenker steht mit seinem Plan nicht alleine da. Nach einer hitzigen Debatte brodelt es weiter im Pulverfass Hallbergmoos, aber erst einmal wartet man die nächste Sitzung des Beirates ab.

Schritt eins Die ersten Schritte sind bekanntlich immer die schwersten. Das ist auch nichts anderes, wenn ein Bauherr ein Grundstück mit schlappen 16 Hektar Fläche bebaut. Am Mittwochabend war der erste Schritt abgehakt, so halb zumindest. Die gemeinde feierte zusammen mit dem VfB die Einweihung der Umkleiden für die Fußballer, wobei die auch schon wieder zu klein wurden. Und man hat die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem Sport- und Freizeitpark, in dem für jeden etwas geboten ist, schon im Visier.

In der Sackgasse Es sollte einer der weichen Standortfaktoren des Hallbergmooser Gewerbegebietes werden und heraus kam ein riesengroßes und nicht gerade günstiges Missverständnis. Zwei Jahre lang zahlte die Gemeinde Hallbergmoos eifrig für die Buslinie 699 zum Flughafen, doch es handelte sich nur um einen Bus, den niemand so recht brauchte. Nun hat man doch den Mut aufgebracht, dem tristen Spiel ein Ende zu setzen. Ende 2006 wird die 699 eingestellt.

Weiter Überholspur War 2005 vielleicht doch nicht der ganz große positive Ausrutscher? Nachdem die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde Hallbergmoos im vergangenen Jahr deutlich nach oben gingen, sprach man von einem einmaligen Ereignis. Doch der Zwischenbericht zur Hälfte des Jahres 2006 deutet an, dass der Trend so weiter geht. Auch wenn es keiner aussprechen mag: Hallbergmoos geht es finanziell prächtig.

Der etwas andere See Der Todestag des Hallbergmooser Traums von einer Badegelegenheit in der Gemeinde war ganz nahe. Jeder nur ansatzweise denkbare Standort eines Badeweihers wurde geprüft und keiner brachte nennenswerte Ergebnisse. Um nicht ganz einen Schlussstrich zu ziehen, stellte man die Sache auf unbestimmte Zeit zurück. Und möglicherweise gibt es schon jetzt die neuen Erkenntnisse, die zu einer Lösung führen könnten. Am Dienstagabend stellte die SPD Hallbergmoos an einem Infoabend die Variante Naturbad vor. Mit dabei war interessanterweise auch ein Prominententrio der Freien Wähler (Zenker, Groth, Schu). Beide Gruppierungen können sich diesen Weg durchaus vorstellen.

Alles wie gehabt Es ist sicher schon öfters vorgekommen, dass sich die Vertreter von CSU, Einigkeit und SPD fragen, warum sie diesen Abend eigentlich im Gemeinderat verbringen. Man darf zwar seine Meinung darstellen, kann auch gerne etwas poltern, aber am Ende entscheidet doch die wie eine Wand auf der anderen Seite stehenden Freien Wähler. So läuft es in der Regel bei den großen Entscheidungen und besonders bei kniffligen Anträgen aus den Reihen der Mehrheitsfraktion. Doch diesmal war alles anders. Werner Groth hatte mit bewundernswerter Detailarbeit die Zuschussrichtlinien überarbeitet und scheiterte in den entscheidenden Punkten.

Ja mit Bauchschmerzen Es war wieder einmal typisch Hallbergmoos. Jeder wusste, dass man eine neue Stockschützenanlage braucht und jeder wollte auch eine Halle für die Sportler des VfB im Sport- und Freizeitpark. Trotzdem gab es vor der Abstimmung eine gigantische Diskussion, deren ergebnisloser Ausgang schon nach fünf Minuten absehbar war. Am Ende wurde dann aber doch mit 14:4 Stimmen der definitive Bau einer Stockschützenhalle mit sieben Bahnen beschlossen. Die Kosten liegen mit den Außenanlagen bei rund 1,1 Millionen Euro und damit rund 200.000 über dem ursprünglichen Planwert. In den nächsten Tagen soll die Verwaltung noch versuchen, durch diverse Reduzierungen diesen Betrag wieder nach unten zu sparen.

Sie haben einen Grundsatzbeschluss gefasst und genau der wird immer wieder zum Problem. Bei der Verabschiedung des diesjährigen Haushaltes drückten die Freien Wähler durch, dass keine zusätzlichen freiwilligen Leistungen mehr gewährt werden. Die Folge ist nun, dass diese generelle Marschroute die einen Räte zu generellen Nein-Sagern macht, andere kämpfen mit in ihrer Brust schlagenden Herzen und die Nicht-Freien-Wählern tun so, als gäbe es diesen von ihnen nicht mitgetragenen Beschluss gar nicht. Deshalb gab es diesmal massive Diskussionen um den letztlich gewährten Zuschuss für die Volkshochschule und eine abgelehnte Zuwendung für die Ringer des SV Siegfried.

Ruhig, nicht untätig Es muss nicht immer hoch her gehen, wenn in Hallbergmoos Politik gemacht wird. Dieses Wochenende traf sich die CSU zu ihrer Jahreshauptversammlung und das war eine der ruhigsten der letzten Jahre. Wahlen standen eh nicht auf dem Programm und auch in seinem Bericht kamen keinerlei brisante Aussagen vom Vorsitzenden Marcus Mey.

Weiter Rätselraten Wer es gelesen hat, wird es sich gedacht haben, aber unsere Auswahl der spektakulärsten Gemeinderatskandidaten war natürlich nur ein Aprilscherz. Trotzdem könnten die 75,8 Prozent, die Felix Polianidis-Prill am 1. April bis Mitternacht bekam, der CSU zu denken geben.

Ruhig wie nie Was war los mit Seppi Grichtmair? Die großen Auftritte von Goldachs Original zur Bürgerversammlung in Hallbergmoos sind eigentlich ähnlich traditionell wie die von Bruder Barnabas auf dem Münchner Nockherberg zur Starkbierzeit. Selbst Bürgermeister Klaus Stallmeister schien auf seinen Gegenspieler mit den direkten, unangenehmen und in sensationelle Sprüche verpackte Fragen zu warten. Es kam nichts. Grichtmair saß in der letzten Reihe, grinste und schwieg. Selten war eine Bürgerversammlung so ruhig wie diese am Donnerstagabend. Eineinhalb Stunden lang zeigte Bürgermeister Klaus Stallmeister auf, dass es der Gemeinde wieder besser gehe und als Lohn gab es kaum Fragen und nicht eine ansatzweise knifflige.

Alles Geschmackssache Dieses Thema wird wohl nie zu Ende sein. Jetzt haben die Hallbergmooser ihr neues Rathaus und vor allem den Rathausplatz, den man sich als Zentrum so sehnlich gewünscht hatte. Nur ist mit dem keiner glücklich, der Gemeinderat möchte am liebsten sofort handeln. Nur sind die Geschmäcker extrem verschieden und so geht die Debatte weiter. Auch am Dienstag war die goldene Lösung nicht in Sicht.

Ist der Wahlkampf schon eröffnet? Wenn man sich die Mitgliederversammlungen der verschiedenen Gruppierungen der letzten Tage ansieht, dann kann die Antwort nur Ja lauten. Die Freien Wähler haben ihre Namensliste für die Gemeinderatswahl 2008 schon angekündigt und auch die Einigkeit sieht sich auf einem guten Weg. Derzeit scheint es aber mehr um die Rolle von Herbert Kollmannsberger im nächsten Wahlkampf zu gehen.

Der ewige Klaus Sie hatten alle miteinander viel zu sagen, weil sich eben wieder einmal genug angestaut hat bei den Freien Wählern. Da kam diese Jahreshauptversammlung gerade recht. Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft änderte sich praktisch gar nichts, also konnte man sich um die immer etwas näher rückenden Neuwahlen in der Gemeinde 2008 kümmern. Werner Groth bespöttelte etwas die CSU, Karl-Heinz Zenker gab der Einigkeit Contra und Bürgermeister Klaus Stallmeister holte zum Rundumschlag aus. Und die wichtigste Aussage war die, dass der Bürgermeisterkandidat noch einmal zur Wahl steht, sollte gesundheitlich nichts Unvorhersehbares passieren.

Die Bank zieht um Eine echte Ortsmitte muss wachsen und genau das tut sie in Hallbergmoos. Zu dem Rathaus sowie dem gegenüber liegenden Wohn- und Geschäftshaus kommt in naher Zukunft auch noch ein großer Bau der Raiffeisenbank. Die zieht ins Zentrum und bekam trotz einiger Diskussionen über die Dominanz ihres Gebäudes die Zustimmung signalisiert. Für das Bauvorhaben des Kreditinstitutes wird man sogar den bestehenden Bebauungsplan ändern.

Am Aschermittwoch ist der Fasching vorbei, doch in der Politik geht es da erst richtig los. Seit eh und je wird an diesem Tag bei der CSU schärfer denn je geschossen. Und nun beginnt auch die Hallbergmooser Kommunalpolitik, die Flinte in die Hand zu nehmen. Die Einigkeit lud ihre Mitglieder ins Reiterstüberl Groß ein, um dort ihren ersten politischen Aschermittwoch zu begehen. Und passend zu der Tradition dieses Tages ging der Vorsitzende Klaus Gassner mit den Freien Wählern ins Gericht wie einst Franz-Josef Strauß mit der SPD.

Es bleibt beim Nein zum haushalt . Bei ihrer Mitgliederversammlung erklärten die Veranstwprtlichen der Hallbergmooser SPD noch einmal, warum sie das Finanzwerk 2006 ablehnen. Auch wenn hier und in Sachen S-Bahn-Parkplatz die Genossen kommunalpolitischen Frust, schieben, so war man doch zufrieden mit der Arbeit der letzten Monate.

Der Sieg im Rathaus Erfolg wird belohnt und deshalb hat der SV Siegfried zwischen den beiden Playoff-Halbfinals um die deutsche Meisterschaft einen weiteren Erfolg errungen. Mit einem Zuschuss für die sportlichen Erfolge sowie einem Zuschuss angesichts der finanziellen Probleme durch die Steuernachzahlung kann der Vorsitzende Sepp Niedermair wieder ruhig schlafen. Fast alle Wünsche des Vereins wurden erfüllt.

Der Sturm legt sich Der Patient ist auf dem Weg der Besserung. In den letzten Jahren erinnerten die Bemühungen der Gemeinde Hallbergmoos, einen ordentlichen Haushalt aufzustellen, an den verzweifelten Kampf auf der Intensivstation, wenn es um Leben und Tod geht. Am Dienstagabend wurde der Finanzplan für 2006 beraten und beschlossen, wobei es natürlich kontroverse Diskussionen gab, aber eben keine Weltuntergangsstimmung. Nach satten 14 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen 2005 ist der Patient Hallbergmoos auf Reha, angesichts einer dennoch steigenden Verschuldung im mittelfristigen Finanzplan noch nicht gänzlich über den Berg.

Mut zur Lücke Die goldene Lösung für Hallbergmoos gab es nicht. Und auch keinen Bürgermeisterkandidaten. Trotzdem lud der Vorstand der CSU Hallbergmoos die Presse ein, um von seiner Arbeit zu berichten. Auch wenn es nicht immer klappt, ohne Blick auf den politischen Gegner zu reden, versuchte man den eigenen Weg in den Vordergrund zu stellen. Man hat den Mut, direkt zu sagen, wo man keine eigene Lösung hat. Hauptaussage ist aber, dass die CSU hinter den Kulissen aktiv war in den vergangenen Monaten.

Heiß diskutiert wurde am vergangenen Freitag beim Stammtisch der SPD Hallbergmoos-Goldach die aktuelle Entwicklung in Sachen Hauptschule. Nicht begreiflich war es für die Anwesenden, dass die Mehrheit des Gemeinderats aufgrund einer unverbindlichen, mündlichen öInaussichtstellungö durch den Regierungspräsidenten eine Vorplanung und europaweite Generalunternehmer-Ausschreibung für eine zweizügige Hauptschule erstellen ließ. Die Regierung von Oberöbayern hat jetzt jedoch nur eine einzügige Hauptschule genehmigt.

Schön langsam werden die Fischerfreunde und ihr Weiher, den sie kaufen wollten, zum Hallbergmooser Politikum. In der Sitzung am Dienstag musste der Gemeinderat ein zweites Mal verhandeln, weil der Fall doch nicht so einfach ist, wie man sich das vorgestellt hatte. Grundsätzlich möchte jeder Gemeinderat den Fischern ja helfen, nur finanziell ist der Fall arg problematisch. Nach dem derzeitigen Stand wird die Unterstützung die Gemeinde eine Stange Geld kosten und davon hat man nicht allzu viel.

Teil-Bau-Schule? Klaus Stallmeister liebt es, wenn er Aktenordner dauerhaft schließen und wegräumen kann. Bei der Hauptschule ist es nicht so sicher, ob der Hallbergmooser Bürgermeister nach dem Bau des Gebäudes, das im August 2007 seinen Betrieb aufnehmen soll, das Thema abschließen kann. Die schulaufsichtliche Genehmigung bekam man nur für sieben statt der vorgesehenen zehn Klassen.

Goldene Wege Es war ein gutes Jahr, weil man die Siege in den entscheidenden Fragen verbucht. Am Sonntag trafen sich die Freien Wähler zu ihrem ersten Frühschoppen des Jahres und da zogen sie in Person von Fraktionssprecher Karl-Heinz Zenker eine überaus positive Bilanz. Der feierte vor allem die eigene Linie auf dem Weg zur Hauptschule am Utzschneiderweg. Auch beim Haushalt und der Abgabe der Kindergarten-Trägerschaft sah er seine Fraktion auf dem goldenen Weg. Gleiches prognostiziert man auch schon für den Supermarkt auf dem Klösterl-Grund.

Freie Auswahl Es geht weiter und das war nicht selbstverständlich. Von der Unterstützung der Gemeinde hing es ab, ob die Fischerfreunde Hallbergmoos-Goldach weiter ihr eigenes Gewässer haben und damit der Fortbestand des Clubs gesichert ist. Der Gemeinderat beantwortete fast alle Fragen. Die Fischerfreunde dürfen nun sogar zwischen zwei Formen der Unterstützung wählen.

Die große Auswahl Fünf Modelle plante Architekt Stefan Rentz

Stefan Rentz ist ein Mann vom Ort und der kennt den Hallbergmooser Gemeinderat mit seinen Eigenarten und vor allem den vielen verschiedenen Meinungen und Geschmäckern zu gut. Darauf hatte sich der Architekt vorbereitet bei der Vorstellung seiner Ideen bezüglich des Hauptschulneubaus fünf Modelle ausgearbeitet. Der Gemeinderat bekam wohl eine der aufwendigsten Präsentationen aller Zeiten gezeigt und dann war fast alles umsonst. Diesmal war man sich einig und entschied sich für Variante E ö die Hauptschule in E-Form.

Das ist die neue Hauptschule Wir stellen das Modell und die Raumplanung vor

Krieg ums Zentrum Auf der einen Seite sitzen die Freien Wähler und auf der anderen Seite die, die sich aufregen. Das ist das längst gewohnte Bild im Hallbergmooser Gemeinderat und nichts Besonderes. Wenn aber bei der aus CSU, Einigkeit und SPD bestehenden Minderheit sich der ruhende Pol Matthias Rentz aufregt, dann ist doch nicht alles wie immer. Am Dienstag erlebte man Rentz aufgebracht wie noch nie, als die Freien Wähler ihren Supermarkt auf dem Klösterl-Grund durchpeitschten.

Der Vorsitzende Konrad Friedrich hielt sich merklich zurück bei der Mitgliederversammlung der Hallbergmooser SPD beim Neuwirt. Er wolle sich ja schließlich noch etwas für die Neujahrsfeier aufsparen. An Angriffen gegen die Freien Wähler mangelte es dennoch nicht, weil die beiden Gemeinderäte Stefan Kronner und Karl-Heinz Bergmeier einiges zu sagen hatten.

Es war ein volley Haus. 35 Personen kamen zum Frühschoppen der Freien Wähler und im Mittelpunkt standen sieben Gäste der Freien Wähler Altötting mit der Vorsitzenden Barbara Wibmer und dem 3. Bürgermeister/Kreisrat Konrad Heuwieser an ihrer Spitze. Und die bekamen ein beeindruckendes Bild der Gemeinde Hallbergmoos zu sehen.

Das Wort und vor allem die Hand der Freien Wähler ist das Gesetz. Wenn die Mehrheitsfraktion im Hallbergmooser Gemeinderat etwas will, dann kommt das. In der ansonsten unspektakulären Sitzung am Dienstagabend beerdigte man den vor nicht allzu langer Zeit geschaffenen Ältestenrat auf Antrag von Werner Groth. Wegen einigen fehlenden Räten (unter anderem Bürgermeister Klaus Stallmeister) war nur das Ergebnis anders, die Freien Wähler gewannen die Abstimmung 9:8.

Noch zweieinhalb Jahre bis zum Tag X und nun beginnt der Countdown der Hallbergmooser CSU zu ticken. Am Sonntag traf man sich zur Jahresabschlussfeier und da dachte man zum ersten Mal laut nach über die nächste Kommunalwahl, bei der die CSU mit aller Gewalt die Mehrheit der Freien Wähler in die Knie zwingen will. Natürlich stellte man noch keinen Bürgermeisterkandidaten beim Brunch in Wast Hauslers Saloon vor, der wäre zwischen gebratenem Speck und Schweinsbraten auch regelrecht unter gegangen. Aber man sprach von der Aufstellung und kündigte Überraschungen an. Die Angriffe auf den politischen Feind fehlten natürlich nicht.

Ärger ohne Not Der öSupermarkt Zum Klösterlö ist für die Einigkeit ein Graus. Bei der Mitgliederversammlung sprachen die führenden deutliche Worte und ließen keine Gelegenheit aus, zu betonen, dass dieser von den freien Wählern durchgedrückte Plan in ihren Augen die Fehlentscheidung des Jahrhunderts ist. Klaus Gassner lästerte mit Klartext und Herbert Kollmannsberger fragte sich angesichts dieser Entscheidung, warum eigentlich Arbeitskreise zur Ausarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogramms benötigt wurden.

Mr. Flughafen Der Mann ist der personifizierte Widerstand gegen den Flughafen München und damit kann Christian Magerl selbst vor der geballten Hallbergmooser Politprominenz einen öKlösterl-Supermarktö in den Schatten stellen. Auf Einladung der Einigkeit waren zu deren offener Mitgliederversammlung Vertreter aller Politgruppierungen gekommen und das wegen öMr. Flughafenö, den sie alle respektvoll öDr. Magerlö nennen und der das Doktor stets überhört. Am Dienstagabend referierte er in Hallbergmoos und jetzt weiß jeder Bescheid, wie es um den Flughafen und seine Pläne um die dritte Startbahn steht.

Hoch lebe 11:9 Wenn die Freien Wähler etwas wollen, dann passiert das auch. Am Dienstag gab es wieder einmal die klassische Sitauation, in der bei einem heißen Thema die Meinung der Mehrheitsfraktion den anderen drei Gruppierungen gegenüber stand und die 11:9-Kampfabstimmung unumgehbar war. Es ging das langsam zur traurigen Ruine verkommenden Klösterl. Die Chefs im Gemeinderat setzten den Grundsatzbeschluss durch, dass man hier einen Lebensmittelmarkt haben will.

Die letzte Chance Die im Bau befindliche neue Clearingstelle des Jugendwerkes Birkeneck besuchten jüngst Vertreter der SPD-Vorstandschaft, um sich, wie der Ortsvorsitzende Konrad Friedrich betonte, in guter Tradition ein eigenständiges Bild von aktuellen Angelegenheiten zu machen.

Verschobene Priorität Es war wieder einmal Unterhaltung vom Allerfeinsten. Quer durch die Fraktionen drehte man sich, schlängelte sich, diskutierte leidenschaftlich und stimmte am Ende so viel ab, dass man fast den Überblick verlor. Am Ende überlebte der Flughafenbus 699 in der XS-Variante und dafür baut die Gemeinde ihre klassische S-Bahn-Linie aus.

Dickes, blaues Auge Es sollte Karl-Heinz Bergmeier an den Kragen gehen. Weil der Gemeinderat der SPD Informationen aus der nichtöffentlichen Sitzung ausgeplaudert habe, standen die Verordnung eines Ordnungsgeldes und/oder die Erteilung einer Rüge auf der Tagesordnung des Gemeinderates am Dienstag. Heraus kam das pure Chaos und ein wütender Bürgermeister.

Das ist die Zukunft und das gilt es besonders herauszustreichen. Vor allem die Freien Wähler Hallbergmoos reden dieser Tage liebend gerne über den neu gebauten Kinderhort. Man hat ihn besichtigt, man hat gestaunt und beim Frühschoppen am Sonntag war er das Hauptthema. Karla Cole sprach über die seit wenigen Wochen im Betrieb befindliche Einrichtung.

Letzte Landebahn Ludwigstraße Mit dem großen Nachbarn Flughafen hat Klaus Stallmeister schon zu viel mitgemacht, deshalb läuet der Bürgermeister jetzt auch sofort die Alarmglocken. Für die wohl nicht mehr aufzuhaltende dritte Startbahn des Airports werden nun sechs Varianten geprüft, zwei davon hätten verheerende Folgen für Hallbergmoos. Eine würde Ludwigstraße und Gewerbegebiet zur Landebahn machen.

Planer im Visier Es gab richtig viel zu bereden. Bei satten 21 Tagesordnungspunkten von der Hauptschule über Kinderkrippe bis Gewerbegebiet-Neubauantrag und Flughafen-Startbahnen wurde so ziemlich alles durch diskutiert im Gemeinderat Hallbergmoos, der in der wohl längsten Tagesordnung seiner Geschichte sogar schon um 18 Uhr zu tagen begann. Der meiste Ärger war aber hausgemacht. Georg Schu von den Freien Wählern stellte einen Antrag zur zukünftigen Honorierung von Architekten und Planern, in dem er ö gewollt oder ungewollt ö die beiden örtlichen Planer ganz schlecht aussehen ließ. Dementsprechend heftig waren auch die Reaktionen.

Letzte Antwort öIn der Demokratie darf man sagen, was man denkt.ö Sepp Fritsch, Lehrer und Kritiker des Hauptschulneubaus meldet sich noch einmal zu Wort und antwortet auf die öffentliche Diskussion der vergangenen Tage. Ihm liege es fern, eine tragende Rolle der innerörtlichen Diskussion zu spielen, sagt Fritsch, aber als Lehrer und damit Involvierter dürfe er seine Meinung sagen. Dennoch konterte er noch einmal die Aussagen und Anfeindungen der Freien Wähler.

So wählte Hallbergmoos Alle Zahlen und Fakten zur Bundestagswahl 2005

Ein Tag ohne Sieger In Bayern ist man sich immer noch einig, dass die Union die bevorzugte Alternative ist. Aber dennoch ist es nicht mehr so, wie es mal war. Bei der gestrigen Bundestagswahl ohne echtes Ergebnis war das auch in Hallbergmoos nicht anders. Die CSU ist weiter die Nummer eins, hat aber deutlich verloren. Einziger Gewinner in Hallbergmoos war diesmal die FDP.

Eine Wahl und 1000 Fragen Es ist das große Wahlwochenende. Am Sonntag sind die Hallbergmooser wie alle anderen deutschen Bürger auch aufgerufen, ihre Stimme für den neu zu wählenden Bundestag abzugeben. Hallbergmoos Online appelliert deshalb an sie alle: Gehen Sie zur Wahl und nutzen Sie ihre Stimme sorgfältig. An dieser Stelle haben wir vier Prominente der örtlichen Politik gefragt, wo sie ihr Kreuz machen, was sie erwarten und was sie sich wünschen.

Der Wähler ist König Die große Bundestagswahl steht vor der Tür. Am kommenden Sonntag ist es sowiet und die Junge Union Hallbergmoos hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Für einige ältere Leute, die wählen gehen möchten, gibt es nicht selten ein Problem: Wie komme ich zum Wahllokal? Für diese Mneschen gibt es am Wahltag den Chauffeurservice der JU.

Gebhardts Machtwort Der Bürgermeister hatte viel zu tun, um in seinem Pocket-PC die Ereignisse mitzuschreiben, sagen brauchte er nichts mehr. Daneben lehnte völlig entspannt Heinrich Lemer und auch die sonst ganz gerne einmal redende Abteilung Attacke Werner Groth oder Schulexperte Peter Dachgruber spielten allenfalls minimale Nebenrollen. Die Freien Wähler hatten Frühschoppen und die üblichen Verdächtigen schwiegen. Es war der Tag, an dem der sonst so ruhigen Vorsitzenden Gisela Gebhardt der Kragen platzte ö über Lehrer Sepp Fritsch und den politischen Gegner. Die Chefin haut auf den Tisch.

Der Vulkanausbruch Die Hallbergmooser Hauptschule wird als Neubau realisiert. Die Schüler sollen eine gute Lösung bekommen, doch es gibt einige Leute, die bezweifeln, dass es auch wirklich die beste Lösung ist. Vor allem Schulleiter Hans Hanrieder machte deutlich, dass er und die Lehrer einen Anbau oder Erweiterungsbau direkt neben dem bestehenden Schulhaus bevorzugt hätten. Jetzt meldet sich Sepp Fritsch, einer der betroffenen Lehrer, zu Wort und spricht Klartext.

Frühaufstehen lohnt sich ö manchmal zumindest. Vergangene Woche bekamen alle S-Bahnfahrer am Bahnhof Hallbergmoos eine besondere Überraschung in Form einer frischen Brotzeit aus dem Backhaus Weiß. Überreicht wurde der Proviant der Berufstätigen von Franz Obermeier, der zusammen mit den Chefs der Hallbergmooser CSU Werbung in Hinblick auf die bevor stehende Bundestagswahl betrieb.

40 Prozent klingt dramatisch. Um den Betrag sollten die Gebühren für die Gräber in Hallbergmoos und Goldach angehoben werden. Die Zahl klingt revolutionär und dementsprechend hoch schlugen auch die Wellen. Nur kam letztlich am Ende eines etwas komplizierten Rechenspiels garniert mit dem einen oder anderen Missverständnis eine moderate Anhebung heraus. Zudem wird die halbfertige Baustelle auf dem Goldacher Friedhof abgeschlossen, wobei das derzeit nicht finanzierbare Leichenhaus wohl noch länger in der Investionswarteschleife kreisen darf.

Bedarf ohne Ende Hallbergmoos ist eine der jüngsten Gemeinden Bayerns. Das ist schön und ehrenvoll, aber eben auch eine Verpflichtung und die ist nicht gerade billig. Am Dienstag musste sich der Gemeinderat mit der Betreuung von Kindern unter drei Jahren befassen. Die eigenen Kindergärten will man nur für absolute Härtefälle öffnen und so langsam deutet sich mit einer Kinderkrippe die nächste Investition der jungen Mustergemeinde an.

Schulisches Schaulaufen Klar war eigentlich nur das Abstimmungsergebnis. Doch der Weg, wie der Gemeinderat sich kämpfend, schimpfend, appellierend und stichelnd zum 11:9-Mehrheitsentscheid im Schulstreit vorarbeitete, war wieder einmal Unterhaltung erster Klasse. Der Streit mit den Comedy-Elementen war gestern und heute steht der einzig wichtige Fakt fest: Die Hauptschule wird als Neubau auf dem gemeindlichen Grundstück am Utzschneiderweg in Steinwurfentfernung zur Nordkurve des Sportplatzes und dem Kinderhort entstehen.

Es ging darum, sich ein Bild vor Ort zu machen. Kürzlich machte sich eine Elefantenrunde des Hallbergmooser SPD-Ortsvereins mit dem Vorsitzenden Konrad Friedrich, der Chefin der öArbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauenö (ASF) Barbara Techentin sowie den Gemeinderäten Karl-Heinz Bergmeier und Stefan Kronner auf den Weg, um sich die möglichen Bauplätze anzusehen. Am Ende war man mehr denn je vom Anbau überzeugt.

Jetzt seriös verhandeln Es war ein Freudentag, als die SPD Hallbergmoos ihren großen Parteichef empfangen konnte. Doch dieser Jubel ist fast verklungen. Auch wenn bei der Mitgliederversammlung Konrad Friedrich noch einmal an den Termin erinnerte, so stand doch die Schule im Mittelpunkt. Und da griff Gemeinderat Stefan Kronner Bürgermeister Klaus Stallmeister deutlich an und erneuerte die SPD-Forderung, die Hauptschule doch per Anbau zu realisieren.

Groß auf Tour Am Sonntag, 7. August, radeln die Freien Wähler Hallbergmoos-Goldach zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde, die sich für den Schulhausneu oder öanbau besonders interessieren, durch den Ort zu den beiden vorgesehenen Standorten der neuen Schule, bzw. des Anbaus an die derzeitige Grund- und Teilhauptschule. Nach dem Gemeinderatsbeschluss soll die Hauptschule zum 1. September 2007 ihre Pforten öffnen, zumindest für die Klassen 1 ö 7.

Besser und günstiger Jetzt greifen die SPD-Frauen in die Debatte ein und auch sie wollen unbedingt den Schulanbau. Die Vorsitzende des Hallbergmooser öArbeitskreises soözialdemokratischer Frauenö (ASF), Barbara Techentin, spricht sich in der Diskussion um die neue Hauptschule in Hallbergmoos klar für einen Erweiterungsbau als An- oder Neubau in unmittelbarer Nähe der bestehenden Grund- und Teilhauptschule aus.

Keine Aufregung öIch habe mir nichts vorzuwerfen.ö Bürgermeister Klaus Stallmeister sieht keinen Grund zur Aufregung in der Diskussion um die Form des Hauptschulbaus. Auch die Briefe des Grundstücksbesitzeres, mit dem man sich für einen Anbau einigen müsste, an den Gemeinderat (wir berichteten) hätten nichts geändert. In Stallmeisters Augen bleibt das Grundstück unverkäuflich und der Neubau am Utzschneiderweg die einzig umsetzbare, für ihn aber auch die beste Variante.

Stürmische Zeiten Es erschien alles klar. Die Frage, ob Hallbergmoos die neue Hauptschule per Neubau oder Anbau realisiert, beantwortete sich von selbst, weil das für den Anbau notwendige Grundstück nicht zu haben ist. Jetzt bekommt das Thema eine sensationelle Wendung, weil der Grundstücksbesitzer (Name der Redaktion bekannt) sich dagegen wehrt, als Sündenbock hingestellt zu werden. Wenn die Bedingungen passen, ist er bereit, den notwendigen Grund abzutreten. In Briefen an die Gemeinderäte (Brief liegt der Redaktion vor) wehrt er sich nun mit schweren Vorwürfen gegen Bürgermeister Klaus Stallmeister.

Tolle Zahlen Ist es nur eine wunderschöne Momentaufnahme oder feiert Hallbergmoos schon bald die Rückkehr zur guten alten Zeit? Der zweite Quartalbericht von Gemeinde-Kämmerer Hans Kronauer lässt ein finanziell ein gutes Jahr erwartet, doch der Chef der Finanzen wie auch Bürgermeister Klaus Stallmeister sind bemüht, die Notbremse zu treten. Man will gar nicht erst in Versuchung kommen, die noch nicht hundertprozentig sicheren Mehreinnahmen gleich zu investieren.

Kurze Einigkeit Es war eine Einigkeit, wie es sie in der politischen Landschaft zu Hallbergmoos eigentlich nur maximal in Schaltjahren gibt. Der gemeinsame Kampf um die Hauptschule schien die Wende zu sein, doch schon nach der Genehmigung begannen die Sticheleien aus allen Lagern, wer denn nun wie viel Anteil am Erfolg und wer überhaupt welchen Draht zu Freisings CSU-Lichtgestalt Otto Wiesheu habe. Am Dienstag debattierte der Gemeinderat erstmals über den Hauptschulbau und jetzt sind die alten Verhältnisse wieder da. Es wird gestichelt, böse provoziert, Einigkeit scheint so realistisch wie Ostern und Weihnachten an einem Tag ö und vor allem läuft alles auf die klassische Kampfabstimmung Freie Wähler gegen den Rest hinaus.

Werbe-Feiertag Wer ist nun der bessere Wahlkämpfer? Franz Müntefering oder Roland Fieger? Am Mittwoch standen sich der SPD-Parteivorsitzende und der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende in Hallbergmoos gegenüber bei der Solaranlage des Landwirtes Anton Felber und es war ein Punktsieg des Lokalmatadoren. Im beginnenden Bundestagswahlkampf konnte der Gast aus Berlin, auch wenn er nicht allzu viel vom Erklärten verstand, das Lob tonnenweise einsammeln für das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Hallberger Genossen nutzten den Termin zur XXL-Präsentation.

Volles Programm Sie hatten einen ganz großen Bahnhof zum Festtag der Freien Wähler. Bevor das traditionelle Sommerfest auf dem Neumüller-Hof gefeiert wurde, referierten gleich drei hochkarätige Gäste des Landes- und Bezirksvorstandes über die großen Ziele der Partei. Und so ganz nebenbei wurden in dem prächtigen Rahmen noch einige Ehrungen vollzogen, die alles andere als alltäglich waren.

Frauen an die Front Helga Brinkmann ist nicht zu ersetzen. Immer wieder trauert die SPD Hallbergmoos ihrer ehemaligen Gemeinderätin nach, die vom Wähler das erforderliche Votum 2002 nicht bekam. Bei der Arbeit der Sozialdemokraten im Gemeinderat hat sie eine enorme Lücke hinterlassen. Dies merkte man besonders bei der Diskussion um die Hauptschule und die Kindergärten. Doch jetzt ist Brinkmann zurück mit der so genannten öArbeitsögeömeinöschaft sozialdemokratsicher Frauenö (ASF).

Die Todeskurve Es sieht aus wie eine ganz normale, viel befahrene Straße. Aber hier ist nichts mehr normal. Seit Wochen ereignet sich auf der Staatsstraße Richtung Fischerhäuser ein Horrorunfall nach dem anderen. Hallbergmoos Online hat sich die Todeskurven zwischen dem S-Bahn-Kreisel und Erching angesehen mit dem traurigen Ergebnis, dass es hier weiter böse krachen wird.

Der Tennis-Streit geht in die nächste Runde. Bei der gerichtlichen Auseinandersetzung um die nagelneue, wunderschöne, aber eben durch Baumängel unnutzbare Tennisanlage im Hallbergmooser Sportpark liegt nun das Gutachten vor. öBlitzartigö, sagt Bürgermeister Klaus Stallmeister ironisch, aber mit dem Inhalt kann er leben. Denn die Mängel bei der Bauausführung wurden deutlich festgestellt. Bis Mitte Juli sollen sie nun beseitigt sein.

Nett verpackt Vertreter in der großen Politik haben außergewöhnliche Fähigkeiten, schlechte Nachrichten so etwas von elegant und schön zu verpacken. Am Dienstagabend gastierten zwei hochkarätige Gäste aus der Berliner Bundespolitik in Hallbergmoos, um das neue Fluglärmgesetz zu erklären. Alles hörte sich wunderbar an, wenn man nicht zwischen den Zeilen las und die ersten zarten Wahlkampf-Grüße überhörte. Die Fachmänner der Hallbergmooser Bürgerinitiative Fluglärm fragen sich nach dieser Veranstaltung jetzt erst recht, ob sich durch das neue Gesetz die bestehenden Standards massiv verschlechtern.

Ein Jahr lang will es die Gemeinde versuchen, mit der Buslinie 699 von Hallbergmoos zum Flughafen das Gewerbegebiet attraktiver zu machen. Auch wenn die Fahrgastzahlen nach den ersten Monaten hinter den Hoffnungen und Erwartungen zurück geblieben sind, so gibt es dennoch gute Nachrichten von der Linie.

Was tun, wenn der Bauherr anders baut als auf dem Plan? Die Ahndung von Vergehen gegen die Baugesetze beschäftigte den Hallbergmooser Gemeinderat ganz gewaltig. Die Chance, die goldene, gerechte Straflinie ist ein Vielfaches kleiner als die Gefahr, Präzedenzfälle zu schaffen.

Zu Besuch in der Zukunft Mit der Transrapid Versuchsanlage Emsland (TVE) besitzt Deutschland die weltweit größte Teststrecke für Magnetbahnfahrzeuge. Unter anwendungsnahen Bedingungen wird hier die Transrapid-Technologie im Versuchs- und Dauerbetrieb getestet und ihre Funktionsfähigkeit der Öffentlichkeit demonstriert. Diese Gelegenheit ließen sich Susanne Wilfert, Bernd Meyr und Benno Haslbeck von der CSU Hallbergmoos nicht entgehen und nahmen die seltene Gelegenheit wahr, um sich persönlich davon ein Bild zu machen, was eine Magnetschnellbahn auch für München an Vorteilen bringen würde.

Das Tennis-Drama Längst ist es ein Fünf-Satz-Match mit ungewissem Ausgang. In den letzten Wochen spitzte sich das Drama um die Tennisplätze im Sportpark so zu, dass die neue Anlage nicht benutzbar ist und deshalb für mehrere Tausend Euro saniert wird. Vor Gericht wird deshalb um sehr viel Geld gestritten.

Der Partystadel Es blitzte und donnerte in der gleichen Sekunde, so dass alle immer wieder zusammen zuckten. Durch den Garten floss ein kleiner Bach wegen des Hallberger Monsunregens. Und dennoch schien die Sonne über den Köpfen der Hallbergmooser CSU-Anhänger, denn die feierten am Sonntagabend in der wahlpartyerprobten Gartenlaube des Förg Schorsch den CDU-Sieg in NRW und die Neuwahl im Bund. Recht nüchtern reagierten auf die Wahlergebnisse dagegen der SPD-Chef Konrad Friedrich und Bürgermeister Klaus Stallmeister.

Endlich rührt sich was Es ist eines der ältesten Hallbergmooser Gebäude und eigentlich nur noch eine Ruine. Bis vor kurzem sah es so aus, als wäre eine Lösung für den Alten Wirt auf die Schnelle undenkbar. Noch bei der Bürgerversammlung vor ein paar Wochen konnte Bürgermeister Klaus Stallmeister auf Nachfrage eines Besuchers nur mit den Schultern zucken und auf den komplizierten Dialog mit der Besitzergemeinschaft verweisen. Seit Dienstagabend herrscht Klarheit, denn da stießen die eingereichten Pläne für das besondere und historisch vorbelastete Grundstück auf Begeisterung.

Es schien wie das teure Ende eines Missverständnisses, als sich Werner Groth den dauernden Lästerrufen der drei anderen Fraktionen anschloss und einen Antrag auf den Rückbau des Bürgerinformationssystems beantragte. Doch das tot gesagte High Tech Gerät ö SPD-Rat Heinz Bergmeier nennt es wenig liebevoll öden Kastenö ö bekam nun doch das zweite Leben geschenkt. Sogar einstimmig entschied man sich, die auf zwei Jahre angesetzte Testphase auch so zu Ende zu führen.

Seriöser Finanzweg Nein, Muttertag ist nicht der richtige Zeitpunkt für den Generalangriff. Ruhig wie selten zuvor gaben sich die Freien Wähler, als sie sich zu ihrem Frühschoppen trafen. Beim Blick auf das Tagesprogramm war das nicht unbedingt absehbar. Sowohl die zuletzt heftig tobende Schlacht um Karla Cole als auch der öU-Boot-Streitö mit der SPD waren kein Thema. Thema eins sieht man als laufendes Verfahren und will dieses nicht mit eigenen Kommentaren anheizen. Der SPD kündigten die Freien Wähler zwar eine Antwort an, aber eben nicht am Tag der Mütter.

Drei Stunden Otto pur Für ihren ersten großen Auftritt haben sich die neuen wichtigen Leute an der Spitze der Hallbergmooser CSU in ihren feinsten Zwirn geworfen und eine durchaus weltmännische Figur abgegeben. Der Star war dennoch ein anderer und das war Otto Wiesheu. Der CSU-Kreisvorsitzende und Bayerische Wirtschaftsminister sprach über Landes- und Bundespolitik an einem gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Abend.

Gezielte Tauchfahrt Nein, das rote U-Boot ist noch nicht abgetaucht und schon gar nicht abgesoffen. Nach den spöttelnden Wortspielen der Freien Wähler antwortete nun die Hallbergmooser SPD bei ihrer Mitgliederversammlung eindeutig und frech. "Wir sind nicht orientierungslos am Grund", sagte der Ortsvorsitzende Konrad Friedrich, "sondern gründeln ganz gezielt, um die Wracks vom Chef und seiner Mannschaft einzusammeln." Es sollte nicht bei diesem einen Angriff bleiben.

34 Minuten! Es war eine fast legendäre öffentliche Gemeinderatssitzung, die am Dienstagabend ablief. Das Rekordtempo bei der Abarbeitung eines zugegeben unspektakulären Programmes bedeutete aber nicht, dass der Fan der Hallbergmooser Kommunalpolitik nicht auf seine Kosten kommen sollte. Geballt, unmissverständlich und gewohnt unterhaltsam wurden diesmal die Spitzen gegen den politischen Feind verteilt.

Ein kleiner Sieg Mehrere Gemeinden und private Grundeigentümer in der Umgebung des Flughafens München haben heute im Streit um die Genehmigung der neuen Nachtflugregelung für den Flughafen aus dem Jahr 2001 einen Teilerfolg errungen. Im Gegensatz zur alten Regelung enthält die Neuregelung keine zahlenmäßige Begrenzung der Nachtflugbewegungen mehr.

Nicht viel Neues, aber doch spannend Eine Bürgerversammlung in Hallbergmoos hat schon immer so eine besondere Note. Der Gemeindesaal ist voll, die neuen Erkenntnisse lassen sich an einer Hand abzählen und dennoch ist es spannend. Denn auch am Donnerstagabend teilte sich der Saal in zwei Hälften auf. Die einen nickten mit dem Kopf bei den Ausführungen von Bürgermeister Klaus Stallmeister und die anderen ö sprich nicht gerade seine Freunde ö lauerten auf Fehler und die kleinen Seitenhiebe für die anderen Fraktionen. Am Ende wurde jeder ein bisschen bedient, so dass keiner völlig umsonst kam.

Immer auf die SPD Der Star war diesmal der Starkommissar. Während sich der Feldmarschall Werner Groth diesmal beim Frühschoppen der Freien Wähler arg zurück hielt, hatte vor allem Oberstleutnant Karl-Heinz Zenker die Lizenz zum Angriff. Sein Thema waren natürlich die Finanzen und vor allem die Ablehnung aus den anderen Lagern. Lieblingsgegner bei diesem und anderen Themen war natürlich die SPD.

Es gab richtig viel zu besprechen. Der SPD-Ortsvorsitzende Konrad Friedrich machte sich beim Stammtisch am Freitagabend zwar Sorgen, dass zuviel (öHebt Euch noch was für unsere Mitgliederversammlung aufö) geredet würde. Aber die sind unbegründet, denn gleich mehrere Themen liegen den beiden Gemeinderäten ganz schwer im Magen. Die Palette der Aufreger reicht vom Kindergarten-Flyer über den Haushalt bis hin zum abgewürgten Klösterl-Antrag.

Die Flyer-Affäre ist beendet, bevor sie überhaupt richt begonnen hat. Auf eine Anfrage von Gemeinderat Karl-Heinz Bergmeier konnte Bürgermsier Klaus Stallmeister in einer Tischvorlage erklären, warum die Finanzierung eines solchen Flyers in der Ortszeitung durch die Gemeinde rechtmäßig ist. Auch wenn auf Oppositionsseite ein Nachgeschmack bleibt, ist die Sache erledigt.

Doppelt sparen Die Sache klingt traumhaft. Man bekommt kostenlos gemeindliche Gebäude modernisiert, leistet einen spürbaren Beitrag zum Umweltschutz und spart im Haushalt auch noch Geld ein. Bei einer solch eindeutigen Lage gibt es sogar im Hallbergmooser Gemeinderat eine einstimmige Entscheidung. Spar Contracting heißt das Zauberwort für den Weg, den man beschreiten möchte.

Wie kann man sich die Rechtsaufsicht im Landkreis vorstellen? Etwa so: In einem Büro sitzen drei Leute ö einer telefoniert mit Bürgermeister und Verwaltung aus Hallbergmoos, einer mit Gemeinderäten und einer kümmert sich die ruhige Kugel schiebend um den Rest des Landkreises. Am Dienstagabend stand eigentlich der Antrag der SPD auf der Tagesordnung, das Klösterl-Grundstück in den Gemeindebesitz zu holen. Das eigentliche Thema wurde aber nur am Rande gestreift, viel interessanter schien wieder einmal der Streit über Rechtliches und Formalitäten. Diese waren auch der Grund dafür, dass der Antrag der Zwei-Mann-Fraktion nicht zur Abstimmung gelangte.

Auch Bürgermeister haben einmal Urlaub. Bevor sich aber Klaus Stallmeister in seine Kurzferien verabschiedete, berief er noch einmal eine Pressekonferenz ein mit allen Themen, die Hallbergmoos in den vergangenen Wochen diskutierte. Auch wenn die ganz neuen Erkenntnisse ausblieben, gab es doch einiges zu sagen. Vor allem ist klar, dass den Bürgermeister nach den Osterferien jede Menge Arbeit erwartet.

Alles gleich - Andere Träger Jeder Streit ist in Ordnung und im Fall Hallbergmoos bei den großen Themen auch unausweichlich. Wenn man die Debatte über die Trägerschaft aber auf dem Rücken unschuldiger Kinder austrägt, dann wird Karla Cole wild. Beim Frühschoppen der Freien Wähler erläuterte die Sozialreferentin sachlich ihre Argumente, warum die Freien Wähler die gemeindlichen Kindergärten Freien Trägern überlassen wollen. Zum Schluss fuhr sie dann aber ganz schwere Geschütze gegen die Bürger und Kommunalpolitiker mit anderer Sichtweise auf. Sie warf denen vor, gegen Kinderrechte zu verstoßen.

Schweigender Protest Einstimmigkeit geht nicht, nicht beim Haushalt in Hallbergmoos. Das Haushaltstheater vom Vorjahr blieb im Gemeinderat am Dienstagabend zwar aus, aber wieder fand man keinen gemeinsamen Nenner. Nur Sebastian Hausler und Sepp Niedermair verabschiedeten neben den wieder geschlossenen, souveränen Freien Wählern das große Zahlenwerk 2005. Sieben andere Räte von CSU, Einigkeit und SPD lehnten den Haushalt mit schweigendem Protest ab, nur Herbert Kollmannsberger begründete sein Nein.

Bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Hallbergmoos im Gasthof Kramer gab es neben den Neuwahlen einen besonderen Punkt auf der Tagesordnung. In der letzten Vorstandsitzung wurde einstimmig beschlossen, Gründungsmitglied Georg Förg zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Vorstand Stefan Götz nahm die Mitgliederversammlung zum Anlass für die Urkundenübergabe.

Willkommen im Club Die Mitglieder der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Hallbergmoos/Goldach verständigten sich jüngst darauf, einen kommunalen Bürgerentscheid zum Verbleib der Hallbergmooser Kindergärten unter dem Dach der Gemeinde zu unterstützen. öDie Bürger sollen entscheidenö, meint Ortsvorsitzender Konrad Friedrich, öob die gemeindlichen Kindergärten an freie Träger abgegeben werden sollen oder nicht.ö Wie beim Kampf um die Teilhauptschule und Hauptschule für Hallbergmoos wolle man mit allen der Hallbergmooser SPD zur Verfügung stehenden Mittel auch die Initiatoren eines Bürgerentscheides für die gemeindlichen Kindergärten unterstützen.

Am Ziel aller Träume Die Schlacht ist geschlagen ö mit Erfolg. Hallbergmoos bekommt seine eigene Hauptschule! Minister Otto Wiesheu konnte die guten Nachrichten aus dem bayerischen Kultusministerium der Gemeinde in seinem Stimmkreis überbringen, doch auch die sensationell frühe und glatte Entscheidung ist nicht das Thema. Derzeit bemühen sich alle politischen Gruppierungen um den Hinweis auf ihre Rolle im Verfahren. Nur Bürgermeister Klaus Stallmeister scheint schon einen Schritt weiter zu sein, denn der gab beim Frühschoppen der Freien Wähler erste Einblicke in den Umsetzungsplan.

SPD wittert den Skandal Auf die Freien Wähler kommen nach ihrer Kindergarten-Entscheidung stürmische Zeiten zu. Eltern, Personal und andere Parteien steuern auf einen Bürgerentscheid zu und außerdem musste Bürgermeister Klaus Stallmeister einen Flyer mit den angepriesenen Vorteilen der freien Träger in einer Ortszeitung aus der Gemeindekasse bezahlt zu haben. Vor allem ist SPD ist empört über diese Sache.

Die Zeichen stehen auf Sturm. Mit der 11:9-Mehrheit der Freien Wähler wurde die Abgabe der gemeindlichen Kindergärten an freie Träger beschlossen. Doch das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen zu sein, weil die Eltern mobil machen. Aus dem ersten Gedanken ist schon längst eine Bewegung geworden mit einem eindeutigen Ziel: Der Bürgerentscheid!

Die neue Zeitrechnung Es wurde ein langer Abend und irgendwie hätte man auch problemlos bis morgens um drei weiter diskutieren können. Kindergarten, Haushalt, Sportpark ö es gibt politisch in Hallbergmoos derzeit so viel zu diskutieren und doch standen alle heißen Themen bei der Jahreshauptversammlung der Einigkeit im Schatten des Abschieds von Herbert Kollmannsberger. Dieser übergab den Vorsitz nach 21 Jahren an seinen bisherigen Stellvertreter Klaus Gassner.

Alles nur das nicht Wenn es um ihr Klösterl geht, dann sind die Hallbergmooser emotional belastet. Wenn für den historischen Ort im Zentrum dann so ein Antrag wie am Dienstag kommt, gibt es schon gar nichts zu reden. Mit aller Vehemenz lehnte der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen den Bauantrag auf einen Lebensmittelmarkt mit Getränkemarkt ab. Zu viele Befreiungen hätte man vom Bebauungsplan erteilen müssen, aber auch so drehte sich den Räten beim Blick auf die Pläne der Magen um.

Zahlen sollen wieder schwarz werden Es war der berühmtberüchtigte Tag X. Für die Haushaltssondersitzung des Gemeinderates kommende Woche wurde nun das Zahlenwerk. Erwartungsgemäß bekamen die Entscheidungsträger eine Bilanz mit Licht und Schatten. Nichts Neues war die Erkenntnis, dass Hallbergmoos nach wie vor hart sparen muss.

Cole & Co. lassen sich nicht vom Weg abbringen Als Karla Cole das Wort ergriff war alles klar. Die Freien Wähler waren wieder fest entschlossen eine Grundsatzentscheidung durch zu drücken. Die Mehrheitsfraktion war fest entschlossen der Sozialreferentin zu folgen bei der Entscheidung, die vier gemeindlichen Kindergärten an freie Träger zu übergeben. Man ist sich des Mutes für diesen vor allem von den vielen Eltern schwer kritisierten Schritt bewusst, sieht ihn aber als zukunftsorientiert an. Den elf Freien Wählern saßen neun Gemeinderäte aus den anderen Fraktionen gegenüber, die ob dieser Entwicklung gefrustet, traurig und wütend waren. Vor allem waren sie bei dem 11:9 für die freien Träger aber machtlos.

Nein zu freien Trägern Die Marschroute ist festgelegt für die Entscheidung kommenden Dienstag im Gemeinderat, der viele Kindergarten-Eltern schon entgegen fiebern. Die Vertreter der CSU lehnen eine Abgabe gemeindlicher Kindergärten an freie Träger entschieden ab und vermelden dies nun in einer Presseerklärung. Der neue Vorstand hat eine klare Linie, will auch keine Vertagung, sondern das viel Unruhe bringende Thema nun ganz vom Tisch haben.

Taten statt Worte In Hallbergmoos und seiner nicht zur Ruhe kommenden politischen Landschaft wird viel und gerne geredet. Und irgendwie passt Gisela Gebhardt in diese Welt nicht richtig rein, doch als Vorsitzende der Freien Wähler hat sie eine Hauptrolle. Am Samstag hielt man die Jahreshauptversammlung ab und Gebhardt hätte am liebsten gar nichts gesagt. öWir sollten mehr bewegen und weniger redenö, war ihre Botschaft. Deshalb hielt sie sich rekordverdächtig kurz und warf dann Geschäftsführer Werner Groth mahnende Blicke zu, damit dieser auch nicht zu viel sagt. Am Ende bekamen die Mitglieder dann doch einiges zu hören, bevor man sich wieder an die politische Arbeit machte.

Weiter so... Das Lob aus anderen Partei-Lagern ging runter wie Öl. Die SPD zog nicht zuletzt wegen der Beachtung der anderen Lager, vor allem aber wegen der positiven Resonanz der Bürger auf die Arbeit der kleinsten Hallbergmooser Gemeinderatsfraktion eine überaus zufriedene Bilanz. Der Vorstand wurde wieder gewählt und bekam quasi den Auftrag, den eingeschlagenen Weg so weiter zu gehen. Bei den Berichten aus dem Gemeinderat wurde auch deutlich, dass es in naher Zukunft den Sozialdemokraten auf kommunalpolitischer Ebene nicht langweilig wird.

Das war politische Männersache! Die politische Prominenz gab sich am Freitagabend in Person des Grünen-Landesvorsitzenden Sepp Daxenberger die Ehre und auf dem Hausler-Hof hatte keiner der Gäste Respekt vor dem großen Namen. Die Landwirte aus Hallbergmoos und Umgebung lieferten sich mit dem grünen Bürgermeister von Waging eine über drei Stunden andauernde Politikschlacht vom Allerfeinsten. Landwirte sind ehrliche, direkte Menschen und dementsprechend haben sie auch ihre Meinung gesagt.

Der große Generationswechsel Eine Ära ist zu Ende. Nach einem Jahrzehnt an der Spitze der Hallbergmooser CSU gab am Freitagabend Reinhold Stegschuster den Vorsitz ab. Bezeichnend für den Generationswechsel war auch, dass von den beiden jungen, ambitionierten Hoffnungsträgern der eine (Marcus Mey) zum Vorsitzenden gewählt wurde und der andere (Jürgen Rost) still und aufmerksam lauschend in der fast in der hintersten saß. Die Wahlen waren gewiss perfekt organisiert, aber es gab bei der Vorbereitung nicht nur eitel Sonnenschein. Das zeigte sich in etlichen Gegenstimmen bei der geheimen Abstimmung, die einige Mitglieder als Abrechnung nutzten.

Man will Politik im Hintergrund machen und nicht die Polterpartei nach Außen geben. Dementsprechend präsentierte sich auch die CSU Hallbergmoos bei der Jahreshauptversammlung. Man reagierte nicht auf Äußerungen aus anderen Lagern, freute sich über die guten Erfolge bei den Hauptschulbemühungen und kritisierte eher leise. Die CSU sagte am Freitagabend beim Neuwirt zu den wichtigen Themen im Ort ihre Meinung, bekam von einem Mitglied aber auch ganz gehörig die Leviten gelesen. Es war einiges los.

Soziale Arbeitsbienen Drücken vor dem Ehrenamt gilt nicht. Wer zur Frauenunion zur Jahreshauptversammlung kommt, der geht mit einem Amt nach Hause. Am Mittwochabend wurden bei der Neuwahl des Vorstandes die acht der insgesamt 13 Mitglieder wieder bestens versorgt, aber in der großen Familie bereute niemand sein Engagement. Bei den Rechenschaftsberichten zeigte das Team um die wieder gewählte Vorsitzende Gabi Partsch, dass man im vergangenen Jahr viel bewegt hat.

Endstation Bürger Auf Umwegen führt die Reise zu dem Ziel, das für viele andere Gemeinden in den letzten Jahren unvermeidbar war und das dem Bürger sehr weh tun kann. Jetzt aber hat die Gegenwart Hallbergmoos eingeholt und die Einführung einer Straßenausbausatzung steht kurz bevor. Als weiteren Schritt zu einer beim zur Kasse gebetenen Bürger unpopulären Entscheidung ließ man sich von einer Dame des Bayerischen Gemeindetags eine Satzung vorstellen. Die ganz großen neuen Erkenntnisse blieben dabei aber aus.

Ein bitteres Break Der VfB verlässt den neuen, hypermodernen Sportpark, um auf seine alten, sanierungsbedürftigen Plätze zurück zu kehren. Was wie ein ganz dummer Witz klingt, ist derzeit Plan B in der Schublade der Tennisabteilung des VfB Hallbergmoos und im Rathaus das schlimmste anzunehmende Horrorszenario. Bei der Errichtung der Tennisanlage wurde von einer Firma gepfuscht und jetzt ist es höchst fraglich, ob man die Plätze bis zum Saisonstart im Frühling reparieren kann.

Die Jahreshauptversammlung ist für den VfB Hallbergmoos in den letzten Jahren nur in zweiter Linie der Tag, an dem man seine Bilanz zieht. In erster Linie blickt man mit gespannten Augen auf die Vertreter der Gemeinde und hofft, eine konkrete Aussage zu bekommen, wie der jahrelange Kampf um den Sportpark denn nun weiter geht. Heuer war wie immer Sportreferent Heinrich Lemer der Ehrengast, doch der konnte zur Zukunft so gut wie gar nichts sagen. Lemer appellierte an die Sportler, angesichts der ungewissen finanziellen Lage der Gemeinde um Geduld. Die meisten schluckten das, nur aus der Fitnessabteilung regte sich recht massiver Widerstand.

Nur ganz feine Tendenzen Der Weg steht noch nicht fest, selbst persönliche Präferenzen sind noch ganz schwach, aber dennoch bereitet man sich im Lager der Freien Wähler bei der Debatte um die Vergabe der Kindergärten an freie Träger auf eine Kampfabstimmung mit der politischen Konkurrenz vor. Beim Frühschoppen der Gruppierung wurde ausgiebig das Thema diskutiert mit dem Ergebnis, dass durchaus Sympathien für die freien Träger vorhanden sind. Die Redner betonten aber, solche Umstrukturierungen wären sicher keine Sparmaßnahme.

Mit dem Lächeln des Siegers Werner Groth ist einer der treuesten Leser von Hallbergmoos Online. Und als dieser war er schon bestens informiert, um am Sonntag beim Frühschoppen der Freien Wähler auf die Aussagen vom SPD-Stammtisch vom Freitag zuvor antworten zu können. Richtig viel wollte man dennoch nicht kommentieren, wobei die obligatorischen und durchaus auch belustigenden Spitzen nicht fehlen durften.

Fast die ganze Partei liegt im Bett. Die kursierende Grippe hat die Hallbergmooser SPD böse niedergestreckt, aber eben nicht ganz zur Ruhe gebracht. Beim Stammtisch am vergangenen Freitag fehlten zwar krankheitsbedingt der Vorsitzende Konrad Friedrich und Gemeinderat Stefan Kronner, aber die Fahne der Funktionäre hielt Karl-Heinz Bergmeier aufrecht. Und der hatte zu den jüngsten Äußerungen der Freien Wähler im Gemeinderat und bei deren Fischessen einiges zu sagen.

Der Stein rollt... Zuerst wurde fein getafelt und als Nachspeise gab es gute Nachrichten eines bestens gelaunten Bürgermeisters oben drauf. Weitab von der Marktschreierei der großen Politik feierten die Freien Wähler in Hallbergmoos ihren nicht ganz so politischen Aschermittwoch im Theresienhof recht ruih und locker, aber auch hier war an der einen oder anderen Stelle die Verärgerung über die anderen politischen Gruppierungen in der Gemeinde nicht zu überhören.

Der Streit der letzten Jahr hat sich gelohnt, denn dank der langwierigen Auseinandersetzungen gibt es für die Bürger im Umland des Münchner Flughafens den besten Fluglärm-Schutz Deutschlands. Nur der könnte durch das zum Beschluss stehende Fluglärmgesetz weggeblasen werden. Die Hallbergmooser Bürgerinitiative Fluglärm (BIF) und das Aktionsbündnis AufgeMUCkt wollten deshalb mit hochkarätigen Experten aus der Politik darüber diskutieren, doch das Schneechaos verhinderte letztlich ein Elefantentreffen im Hallbergmooser Theresienhof.

Keine Markt-Landschaft In Hallbergmoos muss offenbar großer Bedarf an Geschäften zu sein. Auf dem Grundstück des demnächst schließenden Klösterls spielt der Grundstücksinhaber mit Gedanken an einen Supermarkt und im Gewerbegebiet zwischen Ludwig- und Lindberghstraße ist ein weiterer Lebensmittelmarkt mit Getränkemarkt beantragt. Bürgermeister Klaus Stallmeister fragte sich schon, ob es so gut sei, sich viele Einkaufsmärkte in den Ort zu holen. Abgelehnt wurde die Bauvoranfrage aber letztlich aus ortsplanerischen Gründen.

Streit um Visionen Schon bei der gemeinsamen Vision war es vorbei mit der Einigkeit. In gewohnter Kampfabstimmung verabschiedete der Gemeinderat Hallbergmoos am Dienstagabend sein neues Leitbild und ist damit, wie Sepp Niedermair anmerkte, öeinzigartig in Bayern und Deutschland.ö Zusätzlich zum Leitbild beschloss man auf Antrag der SPD die Einführung eines Ältestenrates, der künftig bei Ausfälligkeiten im Gremium Vorschläge zur Sanktionierung machen soll.

Der vorliegende Entwurf eines öneuenö Fluglärmgesetzes bringt für das Flughafenumland kaum Verbesserungen, aber in der vorliegenden Form wesentliche Verschlechterungen. Da davon ausgegangen werden muss, dass die Bestimmungen im Rahmen des Gesetzgebungsverfahren nicht verschärft sondern gelockert werden, wird das Gesetz durch das Hallbergmooser Aktionsbündnis aufgeMUCkt abgelehnt. Aus diesem Grund lädt man am Mittwoch, 2. Februar, zu einer Informationsveranstaltung mit hochkarätigen Referenten ein.

Die besseren Köpfe Drei Jahre sind nun fast seit den letzten Kommunalwahlen vergangen und drei Jahre sind es auch noch bis zu den nächsten Wahlen im Jahre 2008. Für die Hallbergmooser SPD-Gemeinderäte Karl-Heinz Bergmeier und Stefan Kronner ist es deshalb an der Zeit, ihre Halbzeit-Bilanz zu ziehen. Und die kann sich laut dem Fraktionsvorsitzenden Bergmeier sehen lassen: öWir zwei haben in den vergangen drei Jahren hart für Hallbergmoos und Goldach gearbeitet.ö

Neue große Verpflichtungen Es deutete sich schon an, dass die Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe die Gemeinde Hallbergmoos in große Bedrängnis bringen würde. bei den Bekanntgaben der letzten Gemeinderatssitzung kam das Ausmaß des Problemes voll an die Öffentlichkeit. Für 5,5 Millionen Euro Nachzahlung muss man einen Kredit über vier Millionen Euro aufnehmen.

Es war ein richtig schöner, ruhiger Vormittag im Maximilianeum. In aller Ruhe und einstimmig arbeitete im Saal 2 der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtages sein Programm an Petitionen aus der Bevölkerung ab. So langweilig war es bis Punkt sechs, dann kam Hallbergmoos an die Reihe und es war schlagartig Schluss mit lustig. Es ging ganz ordentlich zur Sache, als zwei Petitionen der Hallberger Lehrer (Erhalt der Teilhauptschule) und der Eltern (Neue Hauptschule) behandelt wurden. Auch wenn erwartungsgemäß keine großen Entscheidungen getroffen wurden, so konnte doch die Abordnung bestehend aus Schulleiter Hans Hanrieder, Elternvertretern und Gemeinderäten der Freien Wähler zufrieden die Heimreise antreten. Man hat gut für die Schule gekämpft, ein Zeichen gesetzt und die Chancen auf eine ganze Hauptschule gesteigert.

Greifbare Visionen Ein Gesellschaft, die nicht stehen bleiben will, braucht Visionen. Auch die Gemeinde Hallbergmoos möchte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wachsen und expandieren. Die dazu notwendigen Visionen bekamen die Gemeinderäte am Dienstagabend frei Haus geliefert mit der Feinanalyse des Ortskerns. Zuerst gab es die Bestätigung, dass die Baustruktur in der Gemeinde ein gehobenes Durcheinander ist und dann erzählte Gastreferent Fritz Hubert, wie und warum er eine eventuelle Expansion des Ortes nach Südwesten, sprich Richtung S-Bahnhof, vorschlagen würde.

Das Eis ist gebrochen Vielleicht hat man doch etwas zu sehr gespart. In diesem Jahr beschränkt sich die Gemeinde Hallbergmoos erstmals nur auf die gesetzlich vorgeschriebenen Bereiche. Am Dienstag machte der Gemeinderat eine kleine Kehrtwende, wenn auch nicht die zurück zur guten, alten, aber eben auch streutechnisch teuren Zeit. Ohne jegliche Rücksprache mit der Gemeinde wird der Bauhofleiter künftig entscheiden, ob über das vorgeschriebene Maß hinaus auch in den anderen Bereichen der Gemeinde gestreut wird.

Nein, Zufall kann das nicht mehr sein. Schon zum zweiten Mal binnen eines Jahres wurde, wie es die Freien Wähler drastisch in einer Presseerklärung ausdrücken, öder Schaukasten in der Theresienstraße Opfer eines gezielten Anschlags.ö Beide Schlösser wurden mit Sekundenkleber verstopft. Die Schlösser sind verdeckt an der Unterseite des Schaukastens angebracht. Es wurde nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt, um den Täter zu finden.

Erst die Pflicht, dann das Vergnügen Der Blick ist ganz klar auf die kommunalen Pflichtaufgaben gerichtet. Die SPD-Fraktion eröffnete ihr politisches Jahr mit zwei Anträgen zu den Themen Kläranlage und Kindergarten. Zum einen wollen die Genossen zusätzliche Gemeindebereiche über Druckleitungen an die Kanalisation anschließen und zum anderen will man bei den Kindergärten neue Vormittagsgruppen einrichten, anstatt Stellen beim Personal zu streichen.

Des Rätsels Lösung Lange rätselte man über die Zukunft des altehrwürdigen Gebäudes, doch nun steht die Zukunft des alten Rathauses fest. In Erdgeschoss und Sitzungssaal wird es von Feuerwehr und Volkshochschule benutzt, darüber entstehen Wohnungen. Zudem kann der evangelische Kirchbauverein aller Voraussicht nach seinen geplanten Second-Hand-Laden im Keller betreiben. Die vom Architekten Siegmund vorgestellten Umbaupläne mit Kosten von rund 90.000 Euro wurden im Gemeinderat einstimmig genehmigt.

Hallbergs kleiner Park Die Bewohner von der Auenstraße und dem Tannenweg bekommen ihren kleinen Park. Der Gemeinderat befand in seiner jüngsten Sitzung die Planung der Grünfläche zwischen den beiden Straßen für sehr ansprechend, wobei finanziell noch etwas abgespeckt werden muss. Im Grundsatz war man mit dem Entwurf des Kranzberger Landschaftsarchitekten Helge Köckert absolut einverstanden.

Als es das letzte Mal im Gemeinderat um die Kindergärten ging, war der Sitzungssaal im Rathaus voll wie noch nie. Am Dienstag stand die Zukunft der Kindergärten schon wieder auf dem Programm und die Zuschauermassen waren noch viel größer. In Anbetracht der Entscheidungen, die der Gemeinderat fast alle einstimmig fällte, dürfte auch für die nächsten Zusammenkünfte Full House garantiert sein, denn die Volksseele kocht immer mehr in den Elternbeiräten.

Hallbergmoos hat ein Ziel! Bei den Bemühungen um eine Hauptschule ist man sich in dem Streitnest einig wie schon seit Jahren nicht mehr. Deshalb gab es an diesem bitterkalten Vorweihnachtssamstag eine der bemerkenswertesten Aktionen bürgerlichen Engagements der letzten Jahre. An Türen und markanten Plätzen des Gemeindelebens sammelten Schülereltern und Kommunalpolitiker aller vier Gruppierungen mehrere Tausend Unterschriften für eine Hauptschule. Deutlicher kann der Bürger seine Meinung gegenüber dem Kultusministerium nicht mehr äußern.

Eltern geben Gas Mit guten Wünschen begleiten viele den Hauptschulkampf des Hallbergmooser Elternbeirates um ihre extrem aktive Vorsitzende Karin Bopp. Wer es wirklich ernst meint, kann in den nächsten Tagen auch Taten folgen lassen bei einer groß angelegten Unterschriftensammlung für eine eigene Hauptschule. Und Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier hat auch schon Post aus Hallbergmoos bekommen.

Den Dialog erzwingen Was die vielen Besucher der letzten Hallbergmooser Gemeinderatssitzung zu hören bekamen war genau das, was sie nicht hören wollten. An den Kindergärten wird gespart und möglicherweise werden sie ganz abgegeben an private Träger. Diese Woche nun trafen sich die ob der Beobachtungen aus dem Gemeinderat geschockten Eltern. Mit ihrer Sorge, dass das hohe Niveau der Kindergärten kaputt gehen könnte, wenden sie sich nun an die Bevölkerung.

Streichkonzert in d-Moll Es blieb sachlich und es gab viele Ergebnisse. Als zweiten Schritt nach der Einsparsitzung des Gemeinderates wurden am Dienstagabend nach Prüfung der tatsächlichen Auswirkungen erste Maßnahmen beschlossen. Recht klar war davor schon, dass für künftige Straßenmaßnahmen auch für die Sicherung von Zuschüssen eine Ausbaubeitragssatzung entworfen wird. Einen Schritt weiter ist man ist man bei einem weiteren deutlichen Einschnitt: Mit den Stimmen der Freien Wählern wurde eine Anhebung der Grundsteuer B um 25 Prozentpunkte beschlossen. Den überraschendsten Antrag brachte aber Werner Groth ein: Rückbau des Bürgerinformationssystems.

Ja zu Bopps Mission Die SPD war der Abschluss einer lebhaften Woche für Karin Bopp. Nach Einigkeit und CSU (nichtöffentliches Date) besuchte die Elternbeiratsvorsitzende auch die Genossen, um sie für den Kampf um die Teilhauptschule und die einzügige Hauptschule ins Boot zu holen. Die Bitte der Gastrednerin bei der Mitgliederversammlung war auch klar: die SPD möge ihre Kontakte zu Abgeordneten spielen lassen, weil man ohne viel Druck von allen Seiten die hohen Schulziele nicht erreichen könne.

Sorgen und neue Sorgen Also langweilig wird es bestimmt nicht bei der CSU. Am Sonntag traf man sich im Hauslerschen Saloon zur Jahresabschlussfeier 2004. Dabei stand die Ehrung verdienter, treuer Mitglieder ebenso auf dem Programm wie ganz viel gutes Essen. Aber auch bei einem solchen Spaßtermin kann es nicht ganz unpolitisch sein. Nur wollte der Vorsitzende Reinhold Stegschuster nicht über alle kommunalpolitischen Themen reden, ösonst sitzen wir ja morgen noch da.ö

Angst vor dem Zahlen Man beobachtet Einsicht bei denen, die im Streitfall die Mehrheit haben. Das war die wichtigste Haushaltserkenntnis, die die Vertreter der Einigkeit bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend unterbreiteten. Vorsitzender Herbert Kollmannsberger machte bei den Freien Wählern die öAngst vor dem Bezahlenö aus und äußerte mit dem Blick auf größere Nachbargemeinden, wie Hallbergmoos mit deutlich mehr Steuereinnahmen seinen Haushalt nicht ausgleichen könne.

Der Nachbar darf weiter läuten War es nun das Königlich Bayerische Amtsgericht, der Komödienstadel oder doch der ganz normale Wahnsinn des Hallbergmooser Gemeinderates? Nun ja, es war von allem etwas und vom Letzten etwas mehr. Diskussionsthema diesmal war der Antrag eines Bürgers, nachts die Kirchenglocken der Hallbergmoos wegen Lärmbelästigungen abzuschalten. Nach einer gewohnt unterhaltsamen Debatte bleibt alles wie es ist. Die Tradition des nächtlichen Stundenschlags hat mit 11:7 gewonnen.

Am Rande der Einstimmigkeit Der Elternbeirat bleibt am Ball. Zur Sicherung der Teilhauptschule in Hallbergmoos hat dieser eine Umfrage gemacht bei den Schülern. Und das Ergebnis, mit dem man nun an die Öffentlichkeit geht, ist wahrlich eindeutig.Lesen Sie hier das Schreiben des Elternbeirats an Bürgermeister Klaus Stallmeister.

Zwischen Hoffen und Bangen Der einstimmige Beschluss bedeutet nicht, dass es zum Thema Schule nichts mehr zu sagen gibt. Bei ihrem Frühschoppen am Sonntag stand die Aufarbeitung des Hauptschulantrags aus der jüngsten Gemeinderatssitzung im Vordergrund. Kritisch diskutiert wurden vor allem die Möglichkeiten für den Fall der Genehmigung des Antrags, um so eine attraktive Schule anbieten zu können.

Es geht wieder los Der Neuanfang verlief im überschaubaren Kreis. Am Mittwochabend traf sich die Junge Union Hallbergmoos zu ihrer Jahreshauptversammlung, bei der sieben wahlberechtigte Mitglieder einen neuen Vorstand mit einstimmigen Beschluss auf die Reise schickten. Das Ziel ist klar: Die zuletzt eineinhalb Jahre ruhende soll wieder belebt werden.

Das Schul-Dokument Hier die originale Info-Mappe für den Gemeinderat von Bürgermeister Klaus Stallmeister

Hallbergmoos will den großen (Schul-)Wurf Jetzt will man Berge versetzen. Einig wie seit Jahren nicht mehr will der Gemeinderat Hallbergmoos jetzt für ein großes Ziel kämpfen ö und das heißt: Hauptschule! Nachdem die beiden Teilhauptschulen Oberding und Eitting voraussichtlich eine gemeinsame Hauptschule genehmigt bekommen, will man nun eine Präzedenzentscheidung sechs Kilometer westlich erzwingen. Bürgermeister Klaus Stallmeister hatte den Vorschlag gemacht und Zustimmung von allen Seiten bekommen. Das Ziel ist klar und auf dem Weg dorthin will man alles Mögliche unternehmen.

"Wir wollen mit allen Mitteln um den Erhalt der Teilhauptschule kämpfen - nicht nur darüber reden." Unmissverständlich setzt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Konrad Friedrich die Partei seiner kommunalpolitischen Arbeit bei der Schule vor der wichtigen Aussprache im Gemeinderat am kommenden Dienstag. Die Genossen haben Kontakt mit der bildungspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Marianne Schieder, und der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Hildegard Kronawitter aufgenommen. Beide haben den Ortsverein ihre Unterstützung zugesichert. Marianne Schieder werde bezüglich des Erhalts der Teilhauptschule umgehend Rücksprache mit dem Kultusministerium halten. Kronawitter ermutigte die Hallbergmooser Genossen, sich direkt an den bayerischen Landtag zu wenden. "Wir werden deshalb", so Friedrich, "eine Petition an den Landtag mit der Bitte um den Fortbestand der Teilhauptschule richten."

Die Generalabrechnung Franz Obermeier liebt es, die Pfeife in den Mund zu stecken und dann in heimischen Gefilden das Leben zu genießen, wie er es in Berlin nur selten genießen kann. Am Samstag war er auf Einladung der Jungen Union Hallbergmoos in Zusammenarbeit mit der Kreis-JU zu Gast beim Neuwirt, um zwischen Weißwürsten und Weißbier etlichen interessierten Besuchern die große Politik zu erklären. Der Bundestagsabgeordnete der CSU malte in einer lebhaften Debatte für Deutschland in den kommenden ein düsteres Bild an die Wand.

Der große Fahrplan Wie angekündigt bieten wir für Sie, liebe Leser, das im Gemeinderat beschlossene Hallbergmooser Gemeindeentwicklungsprogramm in voller Länge. Nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen Sie die aktualisierte Fassung der Gemeinde. Wir veröffentlichen die aktuelle Fassung in voller Länge im originalen Wortlaut.

Wenn der Bürgermeister dreimal Danke sagt Wenn im Hallbergmooser Gemeinderat das passiert, was überall anders auf der Welt normal ist, dann ist das schon etwas Besonderes. Am Dienstagabend gab es die Sondersitzung zum Gemeinde Entwicklungsprogramm, bei dem drei Stunden über Wörter und Sätze hin- und herdiskutiert wurde. Die großen, die Welt verändernden Erkenntnisse bleiben aus, aber es wurde zwischen allen vier Fraktionen konstruktiv und freundlich zusammen gearbeitet wie schon seit Jahren nicht mehr. Deshalb bedankte sich ein glücklicher Bürgermeister Klaus Stallmeister zum Ende der Sitzung gleich dreimal hintereinander.

Zehn Punkte für ein gesundes Wachstum Nicht nur vor Wahlen will die SPD große Reden schwingen, deshalb hat man sich entschieden, nun mit einem aktualisierten Zehn-Punkte-Programm für Hallbergmoos an die Öffentlichkeit zu gehen. Viele Mitglieder haben sich in den vergangenen Wochen bei Klausuren an dem Papier beteiligt, das Hallbergmoos Online hier natürlich im originalen Wortlaut Eins zu Eins veröffentlicht.

Gesprächsbedarf ist reichlich vorhanden Die Feuerwehr Hallbergmoos bekommt ein neues Auto, aber auf dem Weg dorthin gibt es Irritationen. Im Gemeinderat zeigte sich, dass die Kommandanten der beiden Feuerwehren Hallbergmoos und Goldach noch einiges zu besprechen haben. Davon hängt ab, ob die Anschaffung des Fahrzeuges, die der Gemeinderat einstimmig genehmigte, 280.000 oder 350.000 Euro kostet.

Letzter Ausweg Gemeinderat Es hätte eine der turbulentesten Gemeinderatssitzungen in der 174jährigen Geschichte von Hallbergmoos werden können und am Ende war wegen dem letzten Friedensversuch alles harmonisch. Doch war da noch ausgerechnet die Bürgerfragestunde, bei der nur jede 30. Sitzung ein Bürger etwas vorbringt. Diesmal meldete sich Sonja Zitzmann-Häfner, die Leiterin des Sonnenschein-Kindergartens. Mit dieser Wortmeldung und ihrem Hilferuf gegen eine Abmahnung waren schnell wieder die dunklen Weltuntergangswolken über dem Rathaus aufgezogen.

Die Schule schrumpft Die Freien Wähler hatten die besseren Informationen. In den letzten Tagen trafen bei der Gemeinde Hallbergmoos zwei Schreiben der Regierung von Oberbayern ein und die bestätigten das, was die Mehrheitsfraktion im Gemeinderat zuletzt zum Thema Schule verkündete. Das Ende der Teilhauptschule Hallbergmoos zum Schuljahr 2006/07 ist beschlossene Sache und einen Anbau an das bestehende Schulhaus würde derzeit nicht bezuschusst werden, weil man von Regierungsseite keine Notwendigkeit sieht.

Ein erster Schritt Es hätte einer der turbulentesten Tage der Hallbergmooser Gemeindegeschichte werden können, doch am Ende kam alles ganz anders. Gegen Karl-Heinz Bergmeier wurde im Gemeinderat keine Rüge ausgesprochen, statt dessen will man einen wohl allerletzten Versuch unternehmen, sich trotz aller unterschiedlicher Auffassungen und persönlicher Konflikte auf einen gemeinsamen Umgangston zu einigen. Werner Groth zog seinen Rüge-Antrag zurück und statt dessen soll nun ein aus (friedlichen) Vertretern aller Fraktionen bestehendes Quintett einen Ehrenkodex für Gemeinderäte erarbeiten.

Der gerügte in spe war bester Laune, auch mit dem nächtlichen Schlaf hat Karl-Heinz Bergmeier keine Probleme. Und wenn es auf den Antrag von Werner Groth, gegen ihn eine Rüge auszusprechen, kommt, auch dann bleibt er ruhig. Zu dem Gemeinderat der Freien Wähler sagt Bergmeier nur noch eines: öWir wollen Herrn Groth als Mensch helfen.ö

"Das gibt es in keinem anderen Gemeinderat" So ganz hat Werner Groth sein Versprechen dann doch nicht halten können. Zum jüngsten Frühschoppen der Freien Wähler wollte er über Karl-Heinz Bergmeier (öDer ist es gar nicht wertö) keine Worte verlieren. Am Ende erläuterte er dann doch seinen Antrag, eine Rüge gegen Karl-Heinz Bergmeier auszusprechen, und die Groth-Spitzen fehlten nicht.

Ende der Teilhauptschule ist in Sichtweite? Bei ihren Frühschoppen haben die Freien Wähler schon öfters für Aufsehen gesorgt. Am Sonntag war das wieder der Fall, weil man da deutlicher denn je Stellung bezog zum Thema Schule. Zusammen referierten Lehrer Peter Dachgruber und Fraktionssprecher Karl-Heinz Zenker über das Thema mit dem Ergebnis, dass man einen Anbau derzeit als nicht sinnvoll erachtet. Zudem geht man davon aus, dass die Teilhauptschule Hallbergmoos kurz- oder mittelfristig wegfallen wird. Seitens der Freien Wähler gibt man den Klassen fünf und sechs keine große Zukunft mehr.

Droht Teilhauptschulen das Aus? Erklärung von FW-Fraktionssprecher Zenker

Sachstand Schulsituation in Hallbergmoos Faktensammlung der Freien Wähler

Zum Streit um die Schulhauserweiterung Eine Analyse der Freien Wähler Hallbergmoos-Goldach

Bericht Bildungsausschuss vom 27.05.2004 Lesen Sie hier das komplette Dokument aus dem Kultusministerium

Wer ist denn nun schuld an dem Streit und der in Hallbergmoos derzeit wieder einmal eskalierenden Lage? Die SPD-Fraktion ist überzeugt, mit Werner Groth den größten Strippenzieher ausgemacht zu haben. Nachdem dieser eine Rüge gegen den Gemeinderat Karl-Heinz Bergmeier wegen der Beschimpfung öLügnerö in Richtung Bürgermeister beantragt hat, wehrt sich nun der SPD-Mann und holt zum Gegenschlag aus.

Das Nachspiel Die letzte Gemeinderatssitzung bekommt ein Nachspiel, zumindest wenn es nach der Meinung von Werner Groth geht. Das Ratsmitglied der Freien Wähler hat nun beantragt, dass Bürgermeister Klaus Stallmeister eine Rüge gegen Karl-Heinz Bergmeier ausspricht und diesen im Wiederholungsfall der Sitzung verweist. Die Beschimpfung als Lügner will Bergmeiers Sitznachbar Groth nicht so stehen lassen.

Hausgemachtes Problem Nichts ist spannender als ein Blick in die Zukunft. In der letzten Gemeinderatssitzung bekam Hallbergmoos einen solch exklusiven Blick ins Jahr 2015 schon einmal präsentiert von den Experten der Firma SSP mit deren Verkehrsuntersuchung der Gemeinde. Das Ergebnis war wenig verwunderlich: Es gibt einiges zu tun, um den Verkehrskollaps der Gemeinde zu verhindern.

Partei der Kinder Die Kinder sind absolute Chefsache. Dem Hallbergmooser SPD-Vorsitzenden Konrad Friedrich geht es, wie er bei der SPD-Mitgliederversammlung ankündigte, in den nächsten Wochen auf kommunalpolitischer und bayerischer Ebene um die Stärkung der Bildungseinrichtungen. Zur Staatskanzlei kann er nur interessiert hinblicken, aber in Hallbergmoos wollen die Sozialdemokraten in den nächsten Wochen entschieden für die Kinder kämpfen ö öob es anderen passt oder nicht!ö

So schnell wollte sich Georg Schu nicht geschlagen geben. Nachdem der Antrag des Umweltreferenten auf Errichtung eines weiteren Bürgersolarparks auf dem Dach des Gemeindesaals einstimmig in seiner Abwesenheit abgelehnt wurde, stellte er einen neuen Antrag. Schu war wieder verhindert und wieder gab es einen vollen Korb ö nun wohl den endgültigen.

Streit bei den Bekanntgaben vor der eigentlichen Gemeinderatssitzung ist in Hallbergmoos nichts Besonderes, aber am Dienstag kam der Konflikt bereits bei Punkt eins, der normal formalen Protokollgenehmigung. Einen mittleren Eklat gab es bezüglich der Schule, wo man um die Zukunft der Teilhauptschule mit deftigen Worten stritt.

Gelebte Demokratie Die Stimmung ist prächtig. Beim ersten Stammtisch nach der Sommerpause war man richtig gut gelaunt bei der Hallbergmooser SPD. Das lag zum einen an der für die Gemeinde doch recht seltenen politischen Ruhe der letzten Wochen und zum anderen an innerparteilichen Erfolgen. Bei zwei Klausuren hat sich rund die Hälfte der Mitglieder des Ortsverbandes in die Zukunftsplanung eingebracht. Dementsprechend gab es auch die Ergebnisse.

Es gibt sie tatsächlich noch, die schon ab und an in Hallbergmoos verloren geglaubte gute Nachricht. Eine hatte der zweite Bürgermeister Karl-Heinz Zenker bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend im Gepäck, als es um den Bau dies Kinderhortes ging. Zwei Ausschreibungen lagen 30 bis 40 Prozent unter den kalkulierten Kosten, was für die Gemeinde eine stolze Einsparung in Höhe von fast 50.000 Euro bedeutet. So kann es weitergehen auf der Baustelle.

Zenkers Eilsitzung Karl-Heinz Zenker hat beste Chancen auf eine Erwähnung im Hallbergmooser Buch der Rekorde. Keine Stunde dauerte diesmal die Gemeinderatssitzung, die auch weitestgehend aus öSommerthemenö bestand. Die schnellste und wohl auch friedlichste Sitzung seit Jahren brachte aber auch interessante Ergebnisse. So wehrten sich einige Gemeinderäte gegen die Herausnahme der öBrandredeö von Bürgermeister Klaus Stallmeister aus dem Protokoll, der Tannenweg wird eine 30-Zone und der Antrag auf Errichtung eines Bürgersolarparks auf dem Dach des Gemeindesaals ist abgeschmettert worden.

Neue Beschwerde Der Sommerfrieden zu Hallbergmoos ist beendet. Die SPD-Fraktion hat einen Antrag gestellt, der wird nun in der nächsten Sitzung des Gemeinderates nicht behandelt und prompt folgte die Beschwerde bei der Rechtsaufsicht im Freisinger Landratsamt. Streitpunkt diesmal ist die von der SPD weiterhin vehement geforderte Erweiterung der Volksschule.

Es geht weiter Es wird vor Ort weitergehen. Der Gemeinderat Hallbergmoos hat sich die Karten gelegt beschlossen, dass man auch in Zukunft eine eigene Kläranlage betreiben will. Beschlossen wurde die Erweiterung der Hallbergmooser Anlage und damit ist die teilweise oder komplette Einleitung in das Eittinger Netz vom Tisch.

Die Einigkeit will am Sportpark sparen und für den jüngsten Vorschlag gab es eine ganz deftige Abfuhr. Der Antrag auf Umplanung des Tennishauses wurde mit der Mehrheit der Freien Wähler bei 5:11 Stimmen gnadenlos abgeschmettert und obendrein gab es die nur durch Helmut Ecker vertretene Fraktion gewaltige Kritik von Seiten der Freien Wähler zu hören.

Keine neue Schule Das Thema Schulerweiterung wurde hoch gekocht und möglicherweise erledigt es sich an höheren Stellen bald von alleine. Im Vorfeld der Entscheidung über die Zukunft der Volksschule Hallbergmoos steht nun fest, dass die Regierung von Oberbayern den Antrag auf eine einzügige Hauptschule nicht genehmigen wird. Auch die Teilhauptschulklassen fünf und sechs könnten schon in den kommenden Jahren weggenommen werden, was dann wiederum alle Kapazitätsprobleme in Luft auflösen würde.

Auf ein Neues Die wohl kurioseste Episode der Hallbergmooser Historie ist um ein buntes Kapitel reicher. Am Dienstagabend teilte Bürgermeister Klaus Stallmeister dem Gemeinderat mit, dass die jüngsten Sportpark-Abstimmungen ungültig sind, weil die Rechtsaufsicht des Landratsamtes Freising die Notwendigkeit für eine Ergänzung des Tagesordnung wegen objektiver Dringlichkeit nicht erkannte. Das Chaos ist perfekt mit dem Ergebnis, dass heuer definitiv nicht mehr mit der Errichtung der ersten Gebäude begonnen werden kann.

Boomender Nachtflug Man blickt mit Sorge auf den großen Nachbarn. Seit drei Jahren gibt es nun die aktuell bestehende Nachtflugregelung und das war für die Bürgerinitiative Fluglärm (BIF) der Anlass, Bilanz zu ziehen. Und die sieht nicht gut aus. Nie gab es so viele Nachtflüge wie im Jahr 2004 und die Zahl wird weiter ansteigen. Das ist die klare Aussage und Warnung.

Zahlen für Straßen An Zuschüssen war Hallbergmoos noch nie gesegnet, aber auch bei manchen festen Zugaben von Bezirk, land oder Bund ging die Gemeinde in der Vergangenheit leer aus. Die nicht vorhandene Straßenausbausatzung war schon mehrfach der Grund, mit dem Zuschüsse nicht gewährt wurden. Hier will der Gemeinderat nun die Weichen stellen für künftige Maßnahmen, doch die Zuschussfähigkeit bedeutet auch, dass Anlieger spürbar zur Kasse gebeten werden.

Liste 1 Alle Ergebnisse der Spardebatte

Rückkehr zur Sachlichkeit Sicher war es noch nicht der ganz große Wurf, aber unbestritten war es einer der größten Schritte der letzten Jahre in der Hallbergmooser Politik. In seiner Sondersitzung bezüglich künftiger Einsparungen und Mehreinnahmen für die Gemeinde erarbeitete der Gemeinderat eine riesige Liste von Möglichkeiten, die in den nächsten Monaten geprüft und dann endgültig entschieden werden sollen. Vor allem aber gab es zwischen den vier Fraktionen eine ungewöhnliche bis sensationell gute Zusammenarbeit.

1:1 Unentschieden Ein Vergleich vor Gericht ist eine Einigung, doch die bedeutet meist auch, dass beide Parteien nicht zufrieden sind. Am heutigen Mittwoch trafen sich der Einigkeit-Gemeinderat Theo Schröckenbauer und Bürgermeister Klaus Stallmeister vor Gericht, um dort die Brandrede vor der Haushaltssitzung noch einmal Revue passieren zu lassen. Richter Norbert Kraus hatte gut zu tun, um für beide Parteien einen gerade noch annehmbaren Vergleich zu schmieden und daraufhin verließ jeder leicht bis mittelschwer angesäuert den Saal 3a des Landshuter Landgerichtes.

Der MVV hat so eine besondere Art, seine geplanten Veränderungen mitzuteilen. Am Dienstagabend gastierte Dieter Mersdorf im Rathaus und erläuterte dem Gemeinderat die Neuerungen für den ab 12. Dezember. Was auf den ersten Blick überaus positiv aussah, hatte aber auch kleine Haken. Der Hallbergmooser Berufstätige wird auf seinem Weg nach München mit Bus und Bahn ein paar Minuten länger brauchen.

Einstimmig, aber... Es wurde viel diskutiert und am Ende war man sich nur halb einig. Den Antrag der Freien Wähler, noch diese Woche einen Eilantrag auf Genehmigung einer einzügigen Hauptschule in Hallbergmoos an die Regierung von Oberbayern zu stellen, unterstützten alle vier Fraktionen des Gemeinderates. Nur bei der Frage, ob man über einen Anbau an die Schule sofort oder erst später entscheiden solle, sind die Parteien in ihren Positionen meilenweit voneinander entfernt.

3:0 für FW Die Show geht weiter und das ohne Pause. Auch in der jüngsten Gemeinderatssitzung gab es den großen Schlagabtausch rund um den Sport- und Freizeitpark. Die Gemeinderäte lieferten sich wieder einmal eine mit den obligatorischen Kampfabstimmungen endenden Schlagabtausche, bei denen es hoch her ging, die Ergebnis hielten sich aber in Grenzen.

Klare Pläne Die Einigkeit geht in die Offensive bei den beiden großen Themen Schule und Sportpark. Für den Sportpark hat die Fraktion den Antrag gestellt, beim Tennishaus durch eine andere Bauform die Kosten von 600.000 auf 400.000 Euro zu senken und für die Schule macht man in einer Presseerklärung Druck, dass jetzt über dieses Thema entschieden werden müsse.

Der ganz große Wurf Zweifelsfrei stehen viele Änderungen an und nun könnte sich für die Volksschule Hallbergmoos sogar das Hintertürchen zum ganz großen Wurf öffnen. Die Freien Wähler sehen die Chance, mit der anstehenden Erweiterung des Gebäudes auch gleich eine einzügige Hauptschule zu etablieren. Der entsprechende Antrag liegt im Rathaus bereits vor.

Alles vertagen Erst die Schule, dann alles andere. Die Sicht der Dinge ist bei CSU, Einigkeit und SPD absolut klar und das steckte an. Eigentlich wollte der Gemeinderat Hallbergmoos die weiteren Planungsaufträge für die Tennis- und Fußballgebäude in den Leistungsphasen vier bis neun vergeben, doch wegen der Schule wurde der Punkt vertagt.

Es lebe der Streit Es wurde wieder einmal viel diskutiert und noch etwas mehr gestritten, natürlich auch mit den üblichen Tiefschlägen unter der Gürtellinie. Am Ende kam bei der Sitzung des Hallbergmooser Gemeinderates gar nichts heraus. Auf Antrag vom zweiten Bürgermeister Karl-Heinz Zenker wurde die dringend notwendige Schulerweiterung vertagt auf die nächste Gemeinderatssitzung in drei Wochen. Bis dahin sucht die Verwaltung nach Antworten auf einige Fragen Zenkers und es darf munter diskutiert werden über die wohl umstrittenste Entscheidung aller Zeiten im Hallberger Gemeinderat. Mit 9:9 Stimmen wurde der Erweiterungsbau der Schule in erster Instanz abgewiesen.

KOMMENTAR Oh lieber Gemeinderat, da hast du wieder mal ein gewaltiges Ei gelegt! Die Schuldebatte hat nichts gebracht außer wieder einer ganzen Reihe von Streitereien und Bösartigkeiten aus allen Lagern. Bis zur Abstimmung in drei Wochen wird es keine neuen Erkenntnisse geben außer, dass man wieder viel, viel weiter weg ist von einer sachlichen Zusammenarbeit.

Erste Pflicht Erklärung der CSU-Vorstandschaft zur Schulerweiterung

Klare Tendenzen Es geht schon wieder einmal um eine siebenstellige Summe. Am Dienstag wird der Gemeinderat Hallbergmoos über eine notwendige Erweiterung der Grund- und Teilhauptschule beraten. Im Vorfeld der Debatte besuchten Vertreter aller Gruppierungen in den vergangenen Tagen Schulleiter Hans Hanrieder, um sich über den Bedarf und dessen Meinung zu den drei Möglichkeiten Erweiterungsbau, Containerlösung oder Ausquartierung einzelner Klassen in die Alte Goldacher Schule zu erkundigen.

Genug Bedarf Die SPD-Gemeinderräte haken nach. Karl-Heinz Bergmeier und Stefan Kronner besuchten zusammen mit den beiden Vorsitzenden Konrad Friedrich und Roland Fieger den Rektor der Grund- und Teilhauptschule Hans Hanrieder, um sich vor Ort über zukünftige Schülerzahlen und den erforderlichen Raumbedarf ein Bild machen. Den Heimweg trat man mit der Erkenntnis an, dass hier seitens der Gemeinde dringender Handlungsbedarf besteht.

Sie kündigten neue Ideen an und sie hielten Wort. Bei ihrer Informationsveranstaltung zum Sport- und Freizeitzentrum Hallbergmoos brachte die SPD-Fraktion einen völlig neuen Vorschlag auf den Tisch. Bereits jetzt soll nach Ansicht der beiden Gemeinderäte das Zentralgebäude der neuen Freizeitanlage kommen, weil sonst alle Beteiligten jahrelang unter einem wenig erfreulichen Provisorium viele Jahre lang leiden müssten.

Schwarz vor Grün Hallbergmoos hat gewählt, Deutschland hat gewählt, Europa hat gewählt - und die Ergebnisse waren so nicht unbedingt zu erahnen. Bei den Blicken auf die Resultate in Hallbergmoos fällt vor allem auf, dass die SPD nur noch die Nummer drei hinter einer gewohnt souveränen CSU jenseits der 60 Prozent und den Grünen ist. Hallbergmoos Online hat für Sie alle Statistiken der Wahl in Hallbergmoos.

Kleinere Liste Nachdem das Anmeldeverfahren für das Kindergartenjahr 2004/ 2005 weitgehend abgeschlossen ist, informierte die Verwaltung den Gemeinderat über den aktuellen Sachstand und den Ablauf des Anmeldeverfahrens. nach dem derzeiten Stand stehen noch 27 Kinder auf der warteliste für Kindergartenplätze.

Die große Prüfung Die SPD will einen fünften Kindergarten und der aoll aus Spargründen in ein bestehendes Gebäude kommen. bei dieser Planung man die Alte Goldacher Schule (wir berichteten) auserkoren, doch bei der ersten Debatte im Gemeinderat wurde die Entscheidung vertagt.

Ein halber Schritt Hallbergmoos und sein Sportpark ö Es geht langsam, voran, aber die ganze Sache ist und bleibt eine verdammt schwere Geburt. Am Dienstagabend debattierte und stritt der Gemeinderat wieder einmal gewohnt leidenschaftlich über sein Großprojekt mit dem Ergebnis, dass bei der Vorstellung der Gebäude mit Fußball und Tennis zwei von vier genehmigt wurden. Der Bogenschützen-Bau wird auf einige Zeit verschoben und bei der schon sicher geglaubten Stockschützenhalle ist wieder alles offen.

Es wird Nachmittagsgruppen geben, doch so ganz ist das Problem mit dem weiter steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen in Hallbergmoos noch nicht geklärt. Nun geht die SPD-Fraktion in die Offensive mit einem revolutionären Vorschlag. Für die nächste Gemeinderatssitzung stellt man den Antrag auf eine Nutzungsüberprüfung der Alten Goldacher Schule nach dem Umzug des Horts.

Es muss weiter gehen Es gibt sie also doch noch, diese Themen, in denen sich die politische Ellbogengesellschaft Hallbergmoos quer durch die Parteien einig ist. Vielleicht sind soziale Probleme und extreme Not auch etwas zu schlimm, um darüber zu streiten. Im Gemeinderat war man sich jedenfalls einig wie bei kaum etwas anderem, dass die Streetwork weitergehen soll, nachdem Gaelle Trüggelmann nach eineinhalb Jahren aus persönlichen Gründen kündigte.

Sparzwang siegt Wie weit geht die Unterstützung und Bevorzugung einheimischer Unternehmen? Diese Frage musste jeder für sich beantworten, als der Gemeinderat abstimmte, ob man den Kinderhort mit einem Liapor-Mauerwerk errichten soll. Letztlich setzte sich dann doch das Kostendenken durch mit einer 9:6-Abstimmung quer durch alle Fraktionen.

Pferde-Tagungen Einstimmig genehmigt wurde der Antrag auf Vorbescheid von Karin und Jürgen Hellwig, die in Mariabrunn ein Seminarzentrum mit Reithalle in einer bereits bestehenden Lagerhalle errichten wollen. Gegen ihr vorgelegtes Konzept hatte der Gemeinderat keine Einwände.

Auf die Plätze... Jetzt können auch die Jogger und die Freunde des Nordic Walking bald in den Sport- und Freizeitpark einziehen. In seiner Sitzung am Dienstagabend beschloss der Gemeinderat Hallbergmoos die Fertigstellung der Finnenbahn. Vorhandene Lücken werden an einigen Stellen mit sanierten Kieswegen geschlossen, so dass die Läufer nun einen echten Rundkurs bekommen.

Keine Schikane Es scheint, als hätten die Anlieger am Buchenweg ihren langen, teilweise auch witzig-skurrilen Kampf um die gewünschten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen verloren. Der Gemeinderat lehnte es jetzt ab, für 1500 Euro provisorische Straßenverengungen wie früher einmal in der Ulmenstraße zu installieren.

Die Solarenergie-Gemeinde kommt nun doch in kleineren Schritten. Aufgrund der doch recht zahlreichen Einwände wurde vom Gemeinderat am Dienstagabend kurzerhand beschlossen, dass sich die siebte Änderung nur auf die geplante Solaranlage des Landwirtes Toni Felber bezieht. Somit soll das Verfahren beschleunigt werden.

Die soziale Partei Die Aussage ist klar: Hier einfach Geld zu sparen, ist etwas zu einfach. Beim jüngsten Stammtisch der SPD herrschte die ganz klare Meinung vor, dass man für die wegziehende Streetworkerin Gaelle Trüggelmann eine Ersatzperson unbedingt benötige. Ob man beim Stundenvolumen der Ausschreibung etwas sparen kann, ist dann aber eine andere Frage.

Berechtigte Kritik Jetzt meldet sich die CSU mit deutlichen Worten und geht an die Öffentlichkeit. Die klare Aussage des Ortsvorsitzenden Reinhold Stegschuster und seiner Kollegen aus der Vorstandschaft ist, dass man mit der Kritik am Haushalt und der Ablehnung bei der Kampfabstimmung richtig gelegen habe. Die Christsozialen werfen in ihrer Erklärung Bürgermeister Klaus Stallmeister vor, in Artikeln das Ansehen anderer diskreditiert haben zu wollen. Lesen Sie bei uns die volle Erklärung der CSU.

Goldene Vorschläge Es macht doch noch Sinn, als kleine Mitarbeit mitzuarbeiten. Ausgerechnet die jüngsten Entscheidungen bezüglich des Sportparks machten der Einigkeit wieder Hoffnung im Dauerstreit mit den Freien Wählern. Der Vize-Vorsitzende Klaus Gassner zeigte sich bei seinem aktuellen Bericht zum Sport- und Freizeitzentrum recht zufrieden mit den Entwicklungen.

Nichts ist vergessen Das Thema ist noch lange nicht durch. Vor gut zwei Monaten eröffnete Bürgermeister Klaus Stallmeister die Debatte zum Haushalt 2004 mit seiner legendären Brandrede, in der Theo Schröckenbauer aufgrund seiner Gedanken zum Haushalt die Zentrale Figur war. Am Freitagabend traf sich die Einigkeit zum großen Stammtisch und die Antwort vom Vorsitzenden Herbert Kollmannsberger war genauso deutlich wie die Stallmeister-Rede. Ein Bürger wie Schröckenbauer habe das nicht verdient und überhaupt stellte er die Demokratie in Hallbergmoos schwer in Frage.

Das Kinderparadies nimmt konkrete Formen an. Der Gemeinderat verabschiedete nun die Baubeschreibung für den neuen Kinderhort einstimmig und die Eingabeplanung der Freianlagen bei nur einer Gegenstimme. Schon bei der Vorstellung konnte man spüren, dass es den Kindern der Gemeinde auf dem Grundstück hinter der Schule und dem Schulsportplatz richtig gut gehen wird.

So langsam fallen die Entscheidungen rund um den Sportpark. Nach den Fußballerumkleiden wurde vom Hallbergmooser Gemeinderat nun auch das Tennishaus mit Umkleiden und Duschen beschlossen. Während einer gewohnt ausführlichen Debatte wurde zudem deutlich, dass sich die Gemeinderäte schon von der Idee eines Badesees in dem Freizeitgelände verabschiedet haben.

Es gibt Probleme, für die es keine Lösung gibt. Und ein solches ist der Flug(boden)lärm für die Anwohner in der Ludwigstraße. Dr. Dietrich Kühner aus Odenthal hatte Möglichkeiten der Minderung der Belastungen erforscht und kam zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass selbst gigantische Lärmschutzwälle unverantwortlich sind und die Probleme eher verschlimmern.

Überraschend einstimmig Man ist sich einig, dass es so nicht weiter gehen kann. Die Gemeinde muss die Einnahmen steigern und die Ausgaben reduzieren, doch erst einmal hat der Gemeinderat die Frage davor: Wer macht den ersten Schritt. Darum ging es auch bei einem Antrag der Freien Wähler, der letztlich sogar einstimmig durchging. In einer nichtöffentlichen Sitzung sollen Mitte dieses Jahres neue Wege erörtert werden.

Lösung am Nachmittag Da war sie also wieder, diese gewohnte Debatte. Eigentlich wollte der Gemeinderat Hallbergmoos nach der Eröffnung des Regenbogenkindergartens für einige Jahre Ruhe haben, doch bereits im kommenden Kindergartenjahr fehlen nach dem derzeitigen Stand 51 Plätze. Allerdings fand man eine finanziell bezahlbare Lösung, weil man sich ungewohnt einig und einstimmig (!) auf einen Weg verständigen will.

Weniger Kids Es ging deutlich zurück. Ein Minus von 14 Prozent bei den Besucherzahlen registrierte das Jugendzentrum Hallbergmoos im vergangenen Jahr. Lesen Sie hier den dieser Tage veröffentlichten Bericht von JUZ-Leiter Goran Markovic.

Vielleicht ist gerade die Trennung zwischen Amt und Mandat eines der großen Erfolgsgeheimnisse der Freien Wähler in Hallbergmoos. Weil man sich auf diesem Weg eine komfortable Mehrheit im Gemeinderat erarbeitete bei den letzten Wahlen, gibt es hier auch gar keinen Grund zu Änderungen. Seit der Jahreshauptversammlung vom Freitagabend haben die Freien Wähler mit Gisela Gebhard zwar eine neue Chefin, aber bei besagter Trennung zwischen Amt und Mandat bleibt alles beim Alten.

Ein besonderer Fall Wie viel Sonderfall ist der VfB? Der große Sportverein ist durch die Verschiebungen beim endgültigen Umzug in den Sport- und Freizeitpark mit seiner dringend sanierungsbedürftigen Anlage und mit ihm zusammen auch die Gemeinde. Am Dienstag wurde entschieden, dass die absolut notwendigen Sanierungsarbeiten nun getätigt, mit 30 Prozent bezuschusst und vor allem Eigenleistungen der Mitglieder finanziell belohnt werden.

Wie immer Sepp Sepp Grichtmair ist Kult. Das Goldacher Original, dass sich noch nie ein Blatt vor den Mund genommen hat, ist schon traditionell ein Programmpunkt für sich bei den jährlichen Bürgerversammlungen in Hallbergmoos. Nach seiner legendären Formulierung von 2003 (öWann sind die Gräber am Goldacher Friedhof bezugsfertig?ö) war er auch heuer derjenige, der Bürgermeister Klaus Stallmeister kräftige Worte entgegensetzte.

Ein klares Signal Der Bürger darf sich auf einen erfreulichen Service freuen und das Gewerbegebiet soll neue Impulse bekommen. All das sind die Ziele des Gemeinderates, der in seiner Sitzung am Dienstag per deutlichen Mehrheitsbeschluss (nur zwei Gegenstimmen) die Einführung einer Buslinie zum Flughafen beschlossen hat. Dieses Experiment ist vorerst auf ein Jahr angelegt und ist einer der am meisten aus dem Gewerbegebiet geäußerten Wünsche.

Der Baum bleibt Im Hallbergmooser Gemeinderat ist nichts unmöglich und das macht die Sitzungen richtig spannend. Nicht immer streitet man über Millionenbeträge, da geht es schon einmal auch um einen Baum. Genau genommen ist die Pflanze auf dem Gehweg vor der Papeterie kürzlich zu einem großen Politikum geworden, weil es sich um den am meisten angefahrenen Baum der Gemeinde handelt.

Alles kein Problem Diese 13 Damen sind mit sich und der Welt richtig zufrieden. Bei der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Hallbergmoos konnte die Vorsitzende Gabi Partsch sehr positiv auf das vergangene Jahr zurückblicken. Neuwahlen standen heuer nicht auf dem Programm, dennoch vollzog man erfolgreich zwei Umbesetzungen.

Bürgerliche Welle Die politische Konkurrenz spricht spottend nur von den selbst ernannten Experten und die CSU Hallbergmoos lässt sich nicht beirren. Die Vorstellung der Expertenkreise und dieser neue Weg des Ortsverbandes der Christsozialen stand am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung im Mittelpunkt. Mit eigenen Ideen will man die Gemeinde voranbringen, wobei auch des Bürgermeisters Brandrede vor der Haushaltssitzung ein unvermeidbares Thema war.

Die falsche Richtung Die SPD sagt Nein zum Haushalt. Nun trat die Fraktion an die Öffentlichkeit und begründete die Ablehnung des zahlenwerks. Ein Fehlbetrag in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro im Verwaltungshaushalt sowie falsche Prioritäten bei den Investitionen führen nach Ansicht der beiden SPD-Gemeinderäte zu einer inakzeptablen Entwicklung der Verschuldung der Gemeinde. "Wenn die Pro-Kopf-Verschuldung", so Karl-Heinz Bergmeier, "von 225 Euro je Einwohner im Jahr 2002 auf über 1.500 Euro 2004 steigt, dann steuern wir in die falsche Richtung." Da könne die SPD selbst beim besten Willen nicht zustimmen.

Leises Entsetzen Es wird eine Antwort auf die Brandrede des Bürgermeisters geben, nur wird die scheinbar gut überlegt. Beim Stammtisch der Hallbergmooser SPD am Freitagabend jedenfalls kamen zu dem Thema nur dezente Aussagen. Die beiden Gemeinderäte Stefan Kronner und Karl-Heinz Bergmeier waren nicht zugegen, werden aber in den nächsten Tagen mit einer bereits angekündigten Presseerklärung Stellung nehmen.

Hier soll gespart werden Das ist der Haushaltsantrag der Freien Wähler

Zahlen sind Nebensache Es war die Sondersitzung für den Haushalt, doch im Mittelpunkt stand dieser nicht. Aber dennoch wurde neben der öRegierungserklärungö des Bürgermeisters und den ersten verdutzten Antworten darauf auch über den Haushalt diskutiert. Auch da ging es aber mehr um Prinzipielles als um Zahlen. Fakt ist: 2004 wird ein ganz schweres Jahr für Hallbergmoos und die Freien Wähler verabschiedeten den Haushalt wie erwartet mit 12:9 Stimmen.

Geht jetzt der Krieg los? Giovanni Trapattoni ist eine lebende Legende. Mit seiner Brandrede (öFlasche leerö ö öWas erlauben Strunz?ö) machte sich der ehemalige Bayerntrainer zum unsterblichen Kultobjekt. Zwar nicht so laut und emotional wie der Italiener, aber dennoch mit einer heftigen Brandrede überraschte der Hallbergmooser Bürgermeister Klaus Stallmeister seine Gemeinderäte am Dienstag zur Haushaltssitzung. Auch über die Worte wird noch lange gesprochen werden, denn Stallmeister rechnete mit seinen Gegnern in der Opposition so gnadenlos ab wie nie zuvor.

Freitag ist Markttag. Mit dem einstimmigen Votum öffnete der Gemeinderat Hallbergmoos dem Landwirt Josef Hausler für einen wöchentlichen Bauernmarkt auf seinem Gelände am Garchinger Weg Tür und Tor. Bezüglich der beim Landratsamt beantragten Marktfestsetzung hatte auch der Gemeinderat nichts einzuwenden und entschied sich einstimmig für das Projekt.

Hallbergmoos bekommt ein neues Hotel. Am Dienstag erläuterte die Projektentwicklungs GmbH & Co KG aus Frankfurt zusammen mit der Bauvoranfrage ihre Pläne. Auf dem Weg zum zweiten großen Hotel im Gewerbegebiet scheinen nur noch Detailfragen zu klären zu sein.

Auf in's Verfahren Fünfmal jährlich kommen Tausende Menschen auf den Hauslerhof und lassen sich in den Bann des Erlebnisses Bauernhof ziehen. Das mit einem nicht enden wollenden Repertoire neuer Ideen voll gepackte Konzept von Sebastian Hausler sieht wöchentliche Veranstaltungen in vielen Formen vor. Am Dienstag stellte er es dem Gemeinderat und bekam das einstimmige Votum für den Erlebnis-Bauernhof. Die Gemeinde stellte nun den Antrag, das Grundstück aus dem Landschaftsschutzgebiet herauszunehmen und steht nun am Anfang eines sehr langen Weges.

Das Premium-Produkt Die neue Gemeindechronik genießt höchste Priorität. Kürzlich stellte der als Verfasser auserkorene Journalist Manfred Hillen sein Konzept dem Gemeinderat vor und hatte vor der einstimmigen Genehmigung viele Fragen zu beantworten.

So soll Manfred Hillens Chronik aussehen

Bezirkstagswahl 2003 So wählte Hallbergmoos

So stimmte Hallbergmoos ab Die Bilanz Wahllokal für Wahllokal

Neues Dauer-Thema Kleine Frage - Großer Aufwand. Die Verlängerung des Gehweges an der Schönstraße wird die Gemeinde Hallbergmoos wohl noch sehr lange beschäftigen. Der Gemeinderat nahm nun einen zweiten Einlauf und wieder drängte sich ganz schwer der Eindruck auf, dass man nicht einmal ansatzweise weiß, was man wirklich will.

Keine neuen Ärzte So schnell wird es wohl keine neuen Ärzte in Hallbergmoos geben. Dies ist das Ergebnis einer Anfrage der Gemeinde bei der Ärztekammer. Deren Antwort auf die Fragen aus Hallbergmoos sorgt nun wiederum für leichte Verstimmung.

Es ist wieder Streit Die Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung ließ eigentlich einen friedlichen Abend erwarten, zumal man sich bei der Realschule Ismaning und der Ökowiese überraschend einig war. Leider waren das nur schöne, täuschende Momentaufnahmen. Die obligatorischen Reibereien gab es dennoch. Hauptdarsteller diesmal sind Werner Groth und die beiden SPD-Gemeinderäte.

Weitersuchen Eine Dachdeckerei im Wohngebiet ö Kann das funktionieren? Der Gemeinderat Hallbergmoos sagt Nein und lehnte deshalb den Antrag von Martina und Peter Mühlbacher auf Errichtung einer Werkstatt mit Lager in der Auenstraße bei der Gegenstimme von Bürgermeister Klaus Stallmeister ab.

Die Erschließung des Hortes ist nun endgültig auf den Weg gebracht. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte der Planer Ralf Schelzke aus Isen vor, wie Zufahrt und Kanal in diesem Bereich aussehen sollen.

Kein Grund zum Feiern München feierte sein großes Boom-Unternehmen Flughafen am vergangenen Wochenende ganz massiv. Als das zweite Terminal des Airports mit großen Festakten in Betrieb genommen wurde, war so manchem mit Fluglärm täglich gut belasteten Anlieger gar nicht zum Lachen zu Mute. 250 Flughafenanlieger machten ihrem Frust Luft durch eine Demonstration, bei der Werner Groth aus Hallbergmoos einer der Initiatoren war.

Das eigentliche Thema war schnell in den Hintergrund gerückt. Als der Gemeinderat Hallbergmoos die Aufbringung eines neuen Straßenbelags auf den Garchinger Weg bis hin zum Hausler-Hof, doch in der Diskussion kam ein anderes Thema, welches nun wohl das Thema Nummer eins wird: Der See neben dem Hausler-Hof soll möglicherweise an Stelle des künstlichen Gewässers im Sport- und Freizeitzentrum der große Badesee der Gemeinde Hallbergmoos werden.

Byebye Luxuswiese Die teuerste Wiese der Gemeindegeschichte ist vorerst gestoppt. Vor einigen Wochen entschied der Gemeinderat mit einer historischen 10:9-Kampfabstimmung, durch die Schaffung einer 70.000 Euro teuren Magerwiese eine Ausgleichsfläche zu schaffen und viele Punkte für das Ökokonto zu sammeln. In der Sitzung am Dienstag machte man auf Antrag des Umweltreferenten Georg Schu einstimmig alles rückgängig und beschloss die Gründung des Arbeitskreises öÖkokontoö.

Große Koalition So schnell geben die Hallbergmooser scheinbar nicht auf. Im Gemeinderat wurden neue Bemühungen diskutiert, nach der Ablehnung des Gemeinderates Ismaning doch noch in den Schulverband zu kommen. Es werden etliche Anläufe gestartet.

Die Besprechung Protokoll des neuen Arbeitskreises Ökokonto

Deutschlands Bürokratie hat beeindruckende Talente, so manches Problem zu kreieren. Bedingt durch die Zufahrt zur Rathaus-Tiefgarage muss die Verkehrsampel in der Hallbergmooser Theresienstraße nun entfernt werden. Und eine neue Lösung für sichere Schulwege der Kinder ist nicht in Sicht.

Hallberg - Nein, danke Die Lage wird jetzt dramatisch, denn die Hallbergmooser Realschüler sitzen nun endgültig zwischen den Stühlen. Der Gemeinderat Ismaning entschied sich bei drei Gegenstimmen, Hallbergmoos nicht in den Zweckverband aufzunehmen. Das würde bedeuten, dass die Realschüler aus der Gemeinde dann wohl doch den zeitlich extrem aufwendigen Schulweg nach Eching auf sich nehmen müssten.

Über ein Ortsansässigenprogramm mit günstigerem Baugrund für Einheimische ist man sich einig, nur die Vergabekriterien machen Probleme. In ihrer Sitzung am Dienstagabend konnten sich die Ratsmitglieder noch nicht auf einheitliche Regeln einigen.

Gibt es im politischen Pulverfass Hallbergmoos einen neuen Brandherd? Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung beschwerte sich Georg Schu, dass die Vertreter der drei anderen Fraktionen bei der jüngsten Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses unentschuldigt durch Abwesenheit glänzten.

Nachhilfe gestattet Es darf nachgeholfen werden. Der Gemeinderat Hallbergmoos genehmigte bei zwei Gegenstimmen die Vermietung von Räumlichkeiten der Schule an den Mini-Lehrkreis Landshut zur Erteilung von Nachhilfeunterricht. Die Gemeinde bekommt dadurch monatliche Mieteinnahmen in Höhe von 208 Euro.

Doch kein Brennholz Die Meinungen über die acht Bäume gingen gewaltig auseinander. Für die einen waren sie gehobenes Brennholz und für die anderen höchstes Kulturgut. Am Dienstagabend debattierte der Hallbergmooser Gemeinderat über eine Solaranlage auf dem Goldacher Hort-Dach mit dem Ergebnis, dass man nicht so einfach die Bäume opfern wird.

Auftrag: Sparen Wer gnadenlos seine Meinung sagt hat es nicht leicht. Werner Groth kann ein Lied davon singen ö und er ändert sich nicht. Der Geschäftsführer der Freien Wähler sprach beim jüngsten Frühschoppen seiner Gruppierung erneut über seine Ideen bezüglich der Zuschusskürzung für Vereine.

Tennis-Diskussionen Es gibt sie nicht, die politische Veranstaltung in Hallbergmoos ohne das Thema Sport- und Freizeitpark. Eigentlich wollte man sich nur über Einsparungen bei den Vereinszuschüssen unterhalten, doch am Ende war man dann doch wieder zielstrebig beim größten Bauvorhaben der Gemeindegeschichte angelangt.

Zwei Jahre Baustelle Es gilt, das schlimmste Verkehrschaos zu vermeiden. Mittlerweile steht nämlich fest, dass die Isarbrücke zwischen Hallbergmoos und Grüneck in den Jahren 2004 und 2005 erneuert werden soll.




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